IWW Wien | die solidarische Gewerkschaft

Zum 8. März 2018: Brot und Rosen!

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“[Etwas mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung sind] Frauen. Sie stellen ein Drittel der Beschäftigten, leisten aber zwei Drittel der Arbeitsstunden. Trotzdem verdienen sie nur ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen nicht einmal ein Prozent der Reichtümer dieser Erde.” Verfasser*n unbekannt

In der IWW waren Frauen von jeher maßgeblich in allen Positionen vertreten und Vorreiter*innen für eine gerechtere Welt. Bereits bevor das Frauenwahlrecht sich durchsetzte, waren die Frauen der IWW führende Köpfe der Arbeiter*innenbewegung. Frauen wie Emma Goldman, Mother Jones oder Helen Keller kämpften bereits vor über hundert Jahren für eine gerechtere Welt. Unvergessen bleibt der „Brot und Rosen“-Streik, wo Frauen ihr Recht einforderten: “We Want Bread and We Want Roses, Too.”

Die Interessen von Frauen und Männern unterscheiden sich in der Arbeitswelt sehr von einander: Die meisten Frauen arbeiten in niedriger entlohnten Teilzeitstellen und kämpfen mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, was sie wiederum in der Wahl ihrer Arbeitsstellen stark einschränkt. Weiters werden Frauen in so genannte „Frauensektoren“ hineinberaten, ohne Rücksicht auf ihre wirklichen Stärken und Interessen. Frauen werden in der Arbeitswelt wesentlich stärker ausgebeutet als Männer, schlechter entlohnt und haben schlechtere Ausbildungschancen.

Das alles sollten wir nicht einfach so hinnehmen. Wir Frauen müssen uns unsere Rechte erkämpfen, erkennen wo Ungerechtigkeiten sind und uns dagegen wehren. Gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen. Kämpfen wir gemeinsam gegen Sexismus, Ausbeutung, Rassismus und für bessere Voraussetzungen für kommende Generationen!