Liebe Interessierte,
ihr erreicht die IWW in Österreich unter der Url:
staging.iww.or.at/
Als Wobblies organisieren wir uns international und in unseren Branchen, darunter gerade auch stark im Bildungsbereich (vom Verwaltungsmitarbeiter bis zum Dozenten, und Studenten). Mehr Informationen zu den Education Workers im Vereinigten Königreich in englischer Sprache: http://educationworkers.wordpress.com; in Nordamerika, hier: http://naewiu.wordpress.com/.
Stellungnahme der IWW Education Workers zu der Bewegung gegen Einsparungen und Gebühren im Bildungsbereich
Arbeitsniederlegung aus Protest gegen Einigungsvorschlag von Gewerkschaften und General Motors-Management
Wir dokumentieren einen Bericht von Jörn Boewe, jW 21. April 2010
Am Montag hatten Gewerkschaften und General Motors ihre Einigung über einen Sozialplan für das Opel-Werk Antwerpen bekanntgegeben, am Dienstag legte ein größerer Teil der dortigen Beschäftigten mit Beginn der Frühschicht um 6.30 Uhr die Arbeit nieder. Der am Sonntag abend erzielte Kompromiß zwischen GM und den im »Europäischen Arbeitnehmerforum«, dem europäischen Betriebsrat von Opel/Vauxhall, vertretenen Gewerkschaften sieht die Entlassung von etwa der Hälfte der Belegschaft bis Ende Juni vor. Die andere Hälfte soll dem Papier zufolge Ende des Jahres gehen, sofern sich nicht vorher noch ein Investor für die »restrukturierte« Rumpffabrik findet. GM machte deutlich, sich in jedem Falle noch in diesem Jahr von seinem belgischen Standort zu trennen. (mehr …)
Der Frankfurter Kollege Harald Stubbe wurde wieder gewählt – den Intrigen der NGG zum Trotz / Schwacher Tarif-Abschluss von lediglich 2 % schürt Unzufriedenheit
Am 13. April 2010 fand die Regionalwahl zum Eurest-Gesamtbetriebsrat (GBR) in der Region Mitte statt. 6 KandidatInnen waren zu wählen. Kritische KollegInnen hatten mit einem Flugblatt dafür geworben, den IWW-Kollegen Harald Stubbe sowie drei andere Kandidaten zu wählen, teilweise IWW Mitglieder, teilweise in der NGG. Alle drei sind Kollegen, die sich für die MitarbeiterInnen einsetzen und nicht nur schönreden.
Der gesamte Beitrag kann hier gelesen werden!
Aufgrund der katastrophalen Arbeits- und Sicherheitsbedingungen im Eloxierwerk Heuberger in Graz, brachte die IWW-Österreich eine Anzeige wegen fehlender Sicherheitsvorrichtungen ein. Das Fehlen von notwendigen Leitern, verstellten Fluchtwegen, provisorischen Arbeitstischen und der gleichen, macht dies zu einem gefährlichen Arbetisplatz, obwohl mit ein wenig guten Willen der Geschäftsleitung diese Arbeitsplätze sicherer gemacht werden könnten. (mehr …)
ArbeiterInnen erzwingen umfangreiches Abkommen mit Wild Edibles / Graswurzel-Kampagne brachte über 75 Restaurants zum Boykott
Wild Edibles Inc. gehört zu den führenden Meeresfrüchte-Großhändlern New Yorks und beliefert einige der angesehendsten und luxuriösesten Restaurants der Stadt sowie zahlreiche Einzelhändler.
Wie die IWW am 20. Januar 2010 bekannt gab, erzielten Anwälte nun mit einem New Yorker Konkurs-Richter ( federal bankruptcy judge) eine Schlichtungs-Vereinbarung, welche die Zahlung von über 340.000 US-Dollar an ArbeiterInnen beinhaltet sowie umfassende Arbeitsplatz-Garantien. Damit endete ein komplexer Rechtsstreit, der von ArbeiterInnen bei Wild Edibles ausgelöst wurde. (mehr …)
[:de]Die Föderation der ArbeiterInnen Syndikate (www.syndikate.at) ruft am 29.01.2010, anlässlich des Verbots der FAU-Berlin sich selbst als Gewerkschaft bzw. Basisgewerkschaft zu bezeichnen (siehe dazu: http://www.fau.org/verbot) zu einer Solidaritätskundgebung vor der deutschen Botschaft auf. Dieses Verbot kam nicht zufällig zustande, sondern steht im engen Zusammenhang mit dem Arbeitskampf der Belegschaft des Kinos Babylon und der FAU-Berlin für bessere Arbeitsbedingungen (http://prekba.blogsport.de/). Weiters hat das Kino Babylon eine Klage gegen die FAU-Berlin eingereicht. Nach Ansicht der Klägerin habe die FAU Berlin gegen diese Unterlassung verstoßen. Es drohen ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder ersatzweise Haft bis zu sechs Monaten. (mehr …)
Haiti wurde in den letzten Tagen von einer Naturkatastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes getroffen, auch wenn Weltweit Hilfslieferungen, Rettungsteam und dergleichen nach Haiti kommen, so sind mit den vielen „großherzig“ gemeinten Hilfslieferungen so manche politische Interessen verbunden. Es sind die Landlosen, die ArbeiterInne
n und deren Familien, welche bei solchen Katastrophen am härtesten getroffen werden und allzu oft diejenigen welche zuletzt Hilfe bekommen.
Die „Industrial Workers of the World“ möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen direkt und unbürokratisch geholfen wird, welche in Haiti schon seit längerer Zeit versuchen, Schulen, Ambulatorien auf Eigeninitiative aufzubauen und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen. (mehr …)
Aktuelle Arbeitskämpfe in Budapest, Basel, Genf, Paris und Pinneberg
In Mitteleuropa findet derzeit eine kleine Streikwelle im Transportwesen statt. In Budapest haben Busfahrer das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt, in der Schweiz wurden die Flughäfen von Genf und Basel bestreikt, in Paris kam es durch Streiks von Fluglotsen zu einer deutlichen Einschränkung des Flugverkehrs auf den Flughäfen Orly und Charles-de-Gaulle. Und in Deutschland… haben die Busfahrer in den schleswig-holsteinischen Landkreisen Pinneberg und Stormarn mit Warnstreiks begonnen. (mehr …)
[:de]Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialbereichs gingen am Freitag, den 13. November im 1. Bezirk auf die Strasse.
Über 150 Menschen schlossen sich Freitagabend dem Aufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs. Der Protest richtet sich in erster Linie gegen den laufenden Sozialabbau im Zuge der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise.
Parolen wie „Rücken krumm und Streikfond leer – ÖGB danke sehr!“ zeigten den klaren Unmut der Beschäftigten über die tradierte sozialpartnerschaftliche Kollektivvertragspolitik. Die zwei weiteren Wiener FAS-Syndikate, AS:WI (ArbeiterInnensyndikat – Wissensindustrie) und das Allgemeine Syndikat Wien, nahmen an der Demonstration ebenso teil, wie BAST (Bundesarbeitsgemeinschat Streekwork), die Lehrenden und Studierenden AG „mahlen-nach-zahlen“ an der Akademie der bildenden Künste und die IWW Regionalgruppe Österreich (Industrial Workers of the World). (mehr …)