Autor: admin

  • Kuriere organisieren sich

    Ein Beitrag über die Betriebsratsgründung bei Foodora in Österreich in der Jungen Welt, 18.04.2017.

    Hier ein Auszug:

    In Österreich hat die IWW ebenfalls vor einigen Wochen eine zusätzliche Foodora-Kampagne gestartet, die sich vor allem an die »freien« Kuriere richtet. Denn die nun in Wien gegründete Beschäftigtenvertretung ist unter arbeitsrechtlicher Sicht nur für die Festangestellten zuständig. Diese machen dort laut Medienberichten jedoch lediglich ein Drittel der Belegschaft aus. Etwa 200 Fahrer arbeiten auf Basis freier Dienstverträge.

    Genau hier sehen die Aktivisten der Basisgewerkschaft ihre Aufgabe. »Uns interessiert das Wohl aller Kuriere – ob angestellt oder sogenannte freie Dienstnehmer«, sagte ein Sprecher der IWW Wien vergangene Woche gegenüber jW, »sollte sich der Betriebsrat um letztere nicht kümmern, so finden diese in uns einen Ansprechpartner. Wir unterstützen alle dabei, sich selbst zu organisieren und für Verbesserungen zu kämpfen – mit oder ohne Kollektivvertrag.«

  • Flyer Deliverunion

    Flyer Deliverunion

    In den nächsten Wochen werden Flyer, die auf den Fragebogen zu den Arbeitsbedingungen bei Foodora, Uber Eats, etc. verweisen verteilt. Ihr könnt den Flyer gerne unter deliverunion@iww.or.at oder wien@iww.or.at kostenlos bestellen. Wenn ihr ihn verteilen wollt, schreibt uns einfach, wie viele Exemplare ihr gerne hättet.

  • Fragebogen Fahrradkurier*innen

    Mit der richtigen Gewerkschaft im Rücken kann man sich gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in der Kurierbranche wehren. Die IWW-Wien koordiniert und unterstützt die Kurierfahrer*innen in Wien und auch in den Bundesländern in Österreich. Denn die Radfahrer*innen, die für die neuen Internet-Lieferdienste (z.B. Foodora, UberEats, etc.) unterwegs sind, müssen sich abstrampeln und tragen im Straßenverkehr ein enormes gesundheitliches Risiko.

    Des weiteren gibt es eine Fragebogen, wo Kurierfahrer*innen anonym, ihre Meinung mitteilen können. Hier geht es zum Fragebogen.

    Bei Fragen, Problemen und für Unterstützung schreibt einfach ein E-Mail an: deliverunion@iww.or.at

    Viele Fahrradkurier*innen haben sich bereits in der IWW und anderen basisdemokratischen Gewerkschaften organisiert und beachtliche Erfolge erreicht. Folgend ein Video der Fahrer*innen bei Deliveroo, die sich in der IWW organisiert haben.

  • Unterstützt die Soli-Kasse der Deliveroo-Arbeiter*innen in Leeds

    Unterstützt die Soli-Kasse der Deliveroo-Arbeiter*innen in Leeds

    Warum solltet Ihr die #Leeds7 unterstützen?

    Anfang Februar 2017 schaffte es das Deliveroo Management in Leeds eine WhatsApp Gruppe zu infiltrieren, die von Mitgliedern der IWW genutzt wurde, um sich und ihre KollegInnen zu organisieren.

    Nachdem sie die Namen der aktivsten ArbeiterInnen herausgefunden hatten, reagierte das Management umgehend: sie strichen die garantierten Vollzeit-Stunden von fünf KurierInnen und ersetzten sie durch unregelmäßige Schichten, die sich auf nur wenige Stunden pro Woche belaufen. Zwei anderen KurierInnen wurde gänzlichen gekündigt.

    Bitte unterstützt diese Soli-Kasse der sieben Deliveroo ArbeiterInnen. Sie haben ihre Einkommen verloren, da sie andere ArbeiterInnen halfen, sich für höhere Löhne und bessere Bedingungen zu organisieren.

    Der Einkommensverlust trifft sie direkt. Zwei KurierInnen haben Kinder, alle haben Miete und laufende Unterhaltskosten zu zahlen – und als selbständige bekommen alle in drei Monaten eine Steuerzahlung zu begleichen.

    Deliveroo’s Repression ist eine direkte Attacke auf das Recht einer Gewerkschaft beizutreten.

    Unsere Gewerkschaft, die IWW, unterstützt uns. Aber die IWW ist eine kleine Gewerkschaft mit begrenzten finanziellen Mitteln, daher brauchen wir Eure Hilfe mehr denn je. Geld, dass durch diesen ‘Crowd-Fund’ eingenommen wird geht direkt in die Soli-Kasse für die sieben ArbeiterInnen.

    Die IWW unterstützt die Soli-Kasse und gibt finanzielle Hilfe, so dass eineR der entlassenen ArbeiterInnen die Organisierungskampagne der Deliveroo ArbeiterInnen fortführen kann.

    Dies ist Gig-Economy in Aktion.

    Wir brauchen eure Unterstützung. Falls Ihr Euch weiter auf dem Laufenden halten wollt:

    https://twitter.com/@iww_leeds
    https://www.facebook.com/leedsiww/


    Der Aufruf ist übernommen von: https://www.crowdpac.co.uk/campaigns/1303/the-leeds7

  • Die IWW Wien wünscht einen kämpferischen 8. März!

    „Yes, her hands may be hardened from labor,
    And her dress may not be very fine;
    But a heart in her bosom is beating
    That is true to her class and her kind.“

  • Solidaritätsaufruf!

    Liebe Kolleg*innen, liebe Genoss*innen, wir wenden uns an Euch wegen dem Fall des Kollegen Harald Stubbe, der gerade wegen der Skandalisierung der Arbeitsverhältnisse in der mobilen Pflege und Gründung eines Betriebsrates gekündigt wurde. Bitte leitet diese Mail auch alle möglichen Interessierten weiter.

    Zum Kontext: Der Kollege versuchte bei dem 8 köpfigen Unternehmen „Die Pflegeexperten“ einen Betriebsrat zu gründen, wurde dann aber mittels massiver, illegaler Behinderung und Drohungen durch die Geschäftsführung anschließend gekündigt. Das Vorgehen des Unternehmens ist für sich genommen bereits ein Skandal, steht jedoch auch stellvertretend für die Praktiken in der Branche. So berichtet Harald Stubbe: „Ich habe Windeln gewechselt, habe Insulin und Klexan oder Marcumar gespritzt, habe Verbände gewechselt und Wundversorgung gemacht. Künstliche Ernährung angelegt und Medikamente in eine Magensonde gespritzt oder die Beutel an künstlichen Darmausgängen gewechselt. Einiges hab ich mir aus YouTube-Videos angelernt.“ Hier wird nicht nur mit den Leben der zu betreuenden Personen gespielt, sondern auch die wichtige Arbeit durch die KollegInnen nahezu verunmöglicht. Die Profitinteressen der Unternehmen werden auch weiterhin so lange auf Kosten unserer Gesundheit gehen, wie sich nicht genug Kolleginnen und Kollegen organisieren. Gemeinsam mit anderen Initiativen wie dem bundesweiten Netzwerk „Care Revolution“ (http://care-revolution.org) oder Kolleg*innen im Sozial-, und Erziehungsdienst strebt die weltweite Basisgewerkschaft Industrial Workers of the World eine solidarische Bewegung an, die sich diesen Entwicklungen entgegen stellt. Einen kleinen Teil dazu leistet der Kollege Harald Stubbe.

    Wir bitten euch eine Email an die Geschäftsführung des Unternehmens zu schreiben oder andere Soli-Aktionen zu starten. info@pflege-experten24.de

    Solibekundungen sind erbeten an: organizing@wobblies.org

  • IWW-Mitglied in Seattle bei Anti-Trump-Protesten niedergeschossen

    IWW-Mitglied in Seattle bei Anti-Trump-Protesten niedergeschossen

    Übersetzung der FAU. 

    Am Freitag, dem 20. Januar 2017, wurde in Seattle, USA, ein Gewerkschafter der „Industrial Workers of the World“ (IWW) bei einer Kundgebung gegen die Amtseinführung des Immobilien-Milliardärs Trump als US-Präsidentendarsteller und seiner publizistischen Helfer der rechtsextremen „Breitbart-News“ durch einen Schuss in den Bauch schwer verletzt. Die IWW rufen u.a. zu einem kurzfristigen Fundraising für die Behandlungskosten auf. Wir bitten alle LeserInnen, sich daran zu beteiligen.

    Der Angriff auf unseren Genossen von den IWW fand auf dem sog. „Red Square“ der University of Washington in Seattle statt. In der Uni sollte an diesem Abend Milo Yiannopoulos, einer der übelsten Schreiberlinge der sog. „Breitbart-News“ sprechen. Der Schütze, ein Täter aus dem Dunstkreis der sog. „weißen Suprematisten“ verletzte unseren Genossen bei Protesten gegen die ausgebuchte Veranstaltung durch einen Bauchschuss schwer. Der Wobbly befindet sich zwar nicht mehr in akuter Lebensgefahr, sein Zustand ist nach Angaben des „Harborview Hospital“ aber nach wie vor kritisch. Der Polizei gelang es, den Täter festzunehmen, sie ließ in kurzerhand wieder frei, nachdem der Breitbart-Fan behauptete, er habe „in Notwehr“ geschossen.

    In Seattle finden aktuell Mobilisierungen gegen diesen versuchten Mord an einem bekannten Antifaschisten und gegen das Pack statt, das im Zusammenhang mit der Amtseinführung von Trump und dem Aufstieg seiner rechtsextremen Sponsoren à la „Breitbart-News“ an die Schalthebel der Macht, derzeit nach oben geschwemmt wird.

    Darüber hinaus haben die IWW eine Fundraising-Kampagne gestartet, um die enormen Behandlungskosten unseres Genossen zu finanzieren. Wir rufen alle LeserInnen dazu auf, sich an diesem Fundraising zu beteiligen.

    Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

    Update 23. Januar 2017

    Nachdem das ursprüngliche Ziel des Fundraising, das Sammeln von USD 30.000 für die Behandlungskosten bereits nach weniger als einem Tag durch rund 600 Spenden erreicht worden ist und sich die Behandlung aufgrund der Schwere der Verletzung lange hinziehen wird, haben die IWW beschlossen, das Ziel auf USD 40.000 zu erhöhen. Mittel, die evt. nicht benötigt werden, sollen einem Solidaritätsfond für andere Protestierende gegen die Amtseinführung von Trump (#J20) zukommen.

  • Mitglied der IWW gekündigt…

    Folgend ein Kurzbericht eines unserer Mitglieder über die fristlose Kündigung vor zwei Tagen in Frankfurt, bei einem Pflegedienst in der mobilen Altenpflege.


    Pflegeexperten? Als ich im März 2015 in dem Laden angefangen habe, hatte ich von Pflege keine Ahnung. Heute fast zwei Jahre später ist das weitestgehend noch immer so. „Kein Problem“, sagte die Chefin, „ich zeige ihnen das.“ Ich bin also einen Tag mit ihr mitgefahren und hab zugesehen, was sie macht. Dann bin ich noch einen Tag mit einer Kollegin mitgefahren und hab auch selbst Hand angelegt. Damit war meine Ausbildung zu Ende. Ich war jetzt Pflegeexperte. Von da an habe ich alte und kranke Menschen betreut. Darunter auch Sterbende. Ich habe Windeln gewechselt, habe Insulin und Klexan oder Marcumar gespritzt, habe Verbände gewechselt und Wundversorgung gemacht. Künstliche Ernährung angelegt und Medikamente in eine Magensonde gespritzt oder die Beutel an künstlichen Darmausgängen gewechselt. Einiges hab ich mir aus YouTube-Videos angelernt. Hab mir auch Bücher über Pflege und den Umgang mit Dementen besorgt. Was mich von Anfang an gestört hat, war, dass der Dienstplan erst 2 Tage vor dem neuen Monat ausgehangen hat. Auch dass es oft nur 4 freie Tage im Monat gab, war extrem belastend. Ich bin 61 Jahre alt. Nach einem Jahr war mein befristeter Vertrag ausgelaufen und ich habe mir eine andere Arbeit gesucht. Da hat man mir dann mehr Geld geboten, wenn ich bleibe. Habe mir dann im Arbeitsvertrag versichern lassen, dass ich 6 freie Tage mindestens habe und dass der Dienstplan am 15. des Vormonats aushängen muss.

    Bis dahin hatte ich immer nur Spätdienst. Jetzt wurde ich auch zum Frühdienst eingeteilt. Klasse war es, wenn ich um 10 Uhr mit dem Spätdienst fertig war und morgens um 5 Uhr zum Frühdienst wieder raus musste. Auch musste ich gelegentlich 14 Tage ohne freien Tag durcharbeiten. Musste immer mehr Leistungen erbringen, die nach meinem Wissen nur examinierte Leute machen dürfen. Andere waren auch unzufrieden. Warteten auf ihr Geld, hatten wenig frei usw. Ich selbst habe mal fast ein Jahr auf meine Reisekostenabrechnung gewartet. Das Geld für meinen Bausparvertrag, das mir jeden Monat vom Nettolohn abgezogen wurde, ist bis heute nicht eingegangen. Seit über einem Jahr. Also musste sich etwas ändern. Nachdem der Urlaubsplan für 2017 erstellt wurde und kaum jemand dann Urlaub bekommen hat, wie er wollte, war es soweit. Zusammen mit zwei Kollegen haben wir zur Wahlversammlung zur Wahl eines Wahlvorstandes für die Betriebsratswahl eingeladen. Bei der Wahlversammlung wurden die Einlader von einem Herrn Karl Hüttinger massiv mit Kündigung bedroht. Er hat herumgeschrieen und versucht, die KollegInnen einzuschüchtern. Meine Gewerkschaft IWW (Industrial Workers of the World) hat gegen ihn Klage wegen Behinderung der Betriebsratswahl eingereicht. Trotzdem haben wir am 16.01.2017 einen Betriebsrat gewählt. Leider haben sich Kolleginnen so einschüchtern lassen, dass eine Vertraute der Geschäftsleitung gewählt wurde. Ich selbst wurde zum Ersatzmitglied gewählt. Damit hätte ich leben können. Sind ja 2018 schon wieder Wahlen. Da sich durch die Wahl der Kollegin, die denkt, Pflegedienstleiterin in dem Betrieb zu werden, nichts zum Vorteil ändert, waren die Chancen gut, dass ich dann gewählt werde.

    Am Mittwoch, den 18.01.2017, klingelte es jedoch abends an der Tür. Die Chefin des Ladens, Frau Renate Wetzel, stand vor der Tür mit einem Zeugen und hat mir die fristlose Kündigung überreicht. Natürlich werde ich dagegen klagen und hoffe auf die Solidarität meiner GewerkschaftskollegInnen und aller kämpfenden ArbeiterInnen in Deutschland und anderswo.

    Harald Stubbe

  • #Deliverunion

    Deliveroo, Uber-Foods und Foodora sind junge Start-Ups, die mit einer Menge Startkapital rasant global expandieren. Sie lassen Zweifel aufkommen, ob der digitale Kapitalismus das Ende der Arbeit bedeutet, wie mancherorts behauptet wird. Denn die Radfahrer*innen, die für die neuen Internet-Lieferdienste unterwegs sind, müssen sich abstrampeln und tragen im Straßenverkehr ein enormes gesundheitliches Risiko. Mit der Kampagne #deliverunion melden sich nun die Fahrer*innen zu Wort.

    Soziale Absicherung? Fehlanzeige!

    Da die meisten Fahrer*innen (schein-)selbstständig sind, fehlt für sie jede soziale Absicherung im Risiko-Job. Für einen geringen Lohn plus Boni pro Zustellung wird den Fahrer*innen volle Flexibilität abverlangt, sie fahren auf ihren eigenen Rädern und sind ständiger Kontrolle ausgesetzt, da ihre Fahrtwege und Fahrtzeiten genau überwacht werden.
    Doch die Vernetzung übers Internet hat auch ihre Vorteile für die meist jungen Arbeiter*innen: Sie bieten die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich abzusprechen. So drehten dieses Jahr in Berlin Deliveroo-Fahrer*innen ihre Känguru-Rucksäcke auf den Kopf, um gegen die schlechte Bezahlung zu protestieren und erhielten schließlich einen Regenzuschlag.

    Die Arbeiter*innen organisieren sich nun auch international

    In London organisierten Deliveroo-Fahrer*innen einen wilden Streik und wehrten sich erfolgreich gegen die Umstellung der Bezahlung auf reinen Stücklohn. Sie waren Vorbild für den selbstorganisierten Widerstand gegen die prekären Arbeitsbedingungen auf internationaler Ebene: Auch in Mailand und Turin kämpften die Foodora-Fahrer*innen mit selbstorganisierten Streiks und Protestaktionen erfolgreich für höhere Löhne beim Berliner Start-Up.

    Für bessere Arbeit überall: Die Kampagne #deliverunion

    Initiatoren der Kampagne sind die Deliveroo-Fahrer*innen der Industrial Workers of the World (IWW) Bristol: Selbstbewusst schildern Deliveroo-Fahrern aus Bristol in einem Video, das seit Tagen im Internet kursiert, wie sie erste Schritte unternommen haben, um Verbesserungen auf der Arbeit zu erreichen.
    An #deliverunion nehmen Basisgewerkschaften aus über acht Ländern teil, an die sich Fahrer*innen wenden können. Ziel der Kampagne ist es, den Austausch über kollektive gewerkschaftliche Aktionsmöglichkeiten anzuregen und den Lieferdienst-ArbeiterInnen eine Plattform zur internationalen Vernetzung zu bieten, auf der sie sich über Ihre Rechte informieren können.

    Hier finde ich gewerkschaftliche Unterstützung:

    Wer Verbesserungen erreichen möchte, kann sich in Deutschland an die Industrial Workers of the World (deutschsprachiger Raum) und die Freie ArbeiterInnen Union (FAU) wenden. Fahrer*innen in Österreich können sich bei der IWW-Wien melden (wien@iww.or.at) und in der Schweiz an die Mitglieder der IWW in der Schweiz (jam@wobblies.org).

  • Gemeinsam gewinnen – Starbucks Workers Union

    Im Jahr 2007 erreichte der Konflikt zwischen der IWW in den USA und Starbucks eine neue Intensität. Die Erfahrungen aus dieser Auseinandersetzung, welche die IWW in den USA, erfolgreich beenden konnte, lassen sich in der Kurzdokumentation Together we Win – der Kampf bei Starbucks und dem Text starbucksunion (dt.) nachverfolgen. Dieser Arbeitskampf, um bessere Löhne, Respekt und Sicherheit am Arbeitsplatz, zeigte das eine Gewerkschaft nicht tausende Mitglieder benötigt, um eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Bossen zu haben, sondern ein Mix aus Kreativität, Solidarität, direkten Aktionen, rechtlichen Schritten, einer guten Vorbereitung und Organisierung der Kolleg*innen meist zielführender ist. Auch wurde aufgezeigt, dass Bereiche die als „unorganisierbar galten“, durchaus organisierbar sind, eben nicht von zentralistischen und der Sozialpartnerschaft verpflichteten Gewerkschaften.

    Dokumentation: Together we win – der Kampf bei Starbuck, 2007, deutsche Untertitel.