[:de]Wegen der aktuellen Pandemie findet der Infoabend und die Filmvorführung in Salzburg nicht statt. Auch das 101 Training entfällt.
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[:de]Wegen der aktuellen Pandemie findet der Infoabend und die Filmvorführung in Salzburg nicht statt. Auch das 101 Training entfällt.
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[:de]Die erste Ausgabe der SOLID! (Flugschrift der IWW) im Jahr 2020 ist erschienen.
Zum Download der aktuellen und älteren Ausgaben geht es hier.
Aus dem Inhalt:
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![[:de]Streiks im Sozialbereich: Streikgeld[:]](https://www.iww.or.at/wp-content/uploads/2020/02/strike.jpg)
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[:de]Der ÖGB versucht wieder einmal die Menschen zu bevormunden und täuschen, in dem er eine Streikfreigabe ausruft.
Ob gestreikt wird, oder nicht, entscheiden aber die arbeitenden Menschen, nicht der ÖGB-Bundesvorstand. Was die freigeben können, sind Streikgelder für ihre Mitglieder, aber nicht das Recht zu streiken.
Wer Mitglied der Industrial Workers of the World ist und am Streik im Sozialbereich teilnimmt, bekommt etwaige Verdienstentgänge übrigens ersetzt.[:]
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Organizing-Ratschläge, die ich meinem Ich vor zehn Jahren geben würde.
Der Autor, der es vorzieht, anonym zu bleiben, arbeitete mehrere Jahre lang als Organizer für die größten Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in den USA, bevor er Lehrer wurde. Heute organisiert er seine Kolleg*innen und Schüler*innen, zuletzt etwa bei Kämpfen um mehr Geld für Bildung oder für Führerscheine für undokumentierte Migrant*innen. Ein Text unserer Kolleg*innen von „Organizing Work“.
– Organisiere für klare, erreichbare Ziele, die Orientierungpunkte haben und deren Erreichen man messen kann. Aufklärung oder „Bewusstseinsbildung“ sind nämlich nicht zu messen. Organisiere für Dinge, die das Leben der Menschen besser machen.
– Es geht nicht in erster Linie darum, sich an Protesten zu beteiligen. Das kann manchmal sinnvoll und nützlich sein, aber es gibt eine Tendenz, Proteste als „etwas tun“ zu betrachten und einfach von einer Demo zur nächsten zu springen.
– Hör dir die Meinungen der Leute an. Zuhören steht an erster Stelle. Schau, wo die Leute stehen. Lausche den Problemen der Menschen. Mutmaße nicht, welche Meinungen oder Probleme Menschen haben könnten.
htbefugnisse besitzt.
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![[:de]Wenn Vermieter*innen drohen…[:]](https://www.iww.or.at/wp-content/uploads/2019/10/gmd_bau.jpg)
[:de]Es ist allgemein bekannt, dass der Wohnungsmarkt, vor allem in Städten, katastrophal ist. Vermieter*innen versuchen mit unverständlichen und undurchsichtigen Verträgen (soweit vorhanden) und Drohungen mehr und mehr Profit aus uns herauszuziehen.
Auch Fellow Worker sind immer wieder von solchen Versuchen betroffen. Da wurde jemanden erklärt, dass dies ja kein Mietvertrag sei, sondern ein Nutzungsvertrag und deshalb das Mietrecht keine Gültigkeit habe (Achtung Spoiler! Das ist natürlich Blödsinn). Anderen wurde erklärt, dass sie die Wohnung verlieren, wenn sie ihren Hund nicht weggeben. Ist natürlich auch nicht einfach so möglich.
Beide Drohungen konnten relativ simpel geklärt werden und plötzlich war ja alles nur ein großes Missverständnis von Seiten der Vermieter*innen. 😉[:]
![[:de]Hängematte statt Klimakrise[:]](https://www.iww.or.at/wp-content/uploads/2019/08/expect-e1568901327511.jpg)
[:de]Über die aktuellen Umweltbewegungen, den Hass, der ihnen entgegen schlägt und warum ohne Arbeitszeitverkürzungen und Generalstreik kein Ende der Klimakatastrophe möglich ist.
Vor etwas mehr als einem Jahr begann die junge Schwedin Greta Thunberg ihren Schulstreik und sorgt seither mit ihren Reden und ihrer konsequenten Haltung dafür, dass die Klimakrise nicht mehr so einfach verdrängt und verleugnet werden kann. Soziale Bewegungen wie fridays4future oder Extinction Rebellion und Umweltkatastrophen, wie die großflächigen Waldbrände in Sibirien oder dem Amazonas, lassen mehr und mehr Menschen erkennen, dass die Menschheit dabei ist, ihren eigenen Lebensraum zu zerstören.
Zudem wird der Ruf nach Klimagerechtigkeit lauter, also dass diejenigen, die für die schwerwiegendsten Emissionen verantwortlich sind, nicht die Konsequenzen der Umweltzerstörung auf die Allgemeinheit abwälzen können. Oft sind diejenigen, die es besonders hart trifft, Menschen, die selbst kaum zu den Emissionen beitragen.
Erfreulicherweise erkennen auch immer mehr organisierte Arbeiter*innen, wie dringlich Lösungen für diese Krise gefunden werden müssen. Bündnisse wie workers4future sind im Aufbau und immer häufiger wird ein Generalstreik für das Weltklima diskutiert. Kürzlich sind 130 Arbeiter*innen in Belfast radikal vorangegangen, haben die stillgelegte Werft besetzt und dem Staat mitgeteilt, dass sie das Werk nicht verlassen werden, bevor es nicht verstaatlicht und die Produktion auf Infrastruktur für erneuerbare Energie umgestellt wird.
Gleichzeitig gibt es weiterhin diejenigen, die alles
herunterspielen, um ihre Profite oder ihren Komfort gegen jegliche Art von Einschränkung im Namen des Klimaschutzes verteidigen. Schützenhilfe bekommen sie von enthemmten Spießgesell*innen, die hinter jeder Art von Klimaschutz eine Verschwörung wittern und die, einem paranoiden Wahn gleich, immer neue Wellen des Hasses entfachen. Diesen Hass zu spüren bekommen Menschen, die sich für eine sozial gerechte und auf die Umwelt achtende Gesellschaft einsetzen. Frauen werden dabei besonders oft und heftig angegriffen.
Das Ausmaß dieses wahnhaften Hasses ist dabei so immens, dass es sich lohnt, über die Ursachen nachzudenken. Warum entsteht bei vielen Menschen so viel Wut beim Gedanken, weniger Auto zu fahren, mit dem Flugzeug zu fliegen oder Fleisch zu essen, um ein Überleben auf diesem Planeten zu ermöglichen?
Manche sicher, weil sie mitbekommen, wie Kraftwerksbetreiber, Industrie oder Frachtwirtschaft aufgrund ihrer politischen Macht fast ungestört weiter CO2 ausstoßen können. Andere sehen ihr Einkommen oder ihren Profit gefährdet.
Und viele drehen durch, weil sie spüren, dass das Leben in dieser Gesellschaft ohne Konsum unerträglich wäre. Die tägliche Entfremdung und all die Entsagungen, die ein Mensch durch Ausbeutung und Fremdbestimmung am Arbeitsplatz oder Arbeitsamt erdulden muss, ist ohne die kleinen materiellen Freuden des Alltags kaum auszuhalten. Kein Wunder also, dass Leute rot sehen bei der Vorstellung, weitere Entbehrungen erleben zu müssen.
Diese latente Wut wird auch von Politiker*innen aktiviert, um autoritäre Maßnahmen gegen ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen oder Grundrechte außer Kraft setzen zu können. So appellieren sie an dieses Gefühl der Entsagung, wenn sie von „hart arbeitenden Menschen“ schwadronieren, die angeblich von bettelnden Menschen oder Demonstrationen belästigt würden.
Es ist das permanente Wachstum und ein Kreislauf aus Ausbeutung und Konsum, der diesen Kaputtalismus am Laufen hält. Wir Menschen werden diesen abwickeln müssen, wenn wir auf diesem Planeten mit endlichen natürlichen Ressourcen überleben wollen. Durch Appelle an den Konsumverzicht wird uns das jedoch ebenso wenig gelingen wie mit einem „Green New Deal“ oder technologischen Innovationen wie dem Elektroauto.
Es ist eine radikale gesellschaftliche Veränderung, die notwendig ist, um die große Klimakatastrophe zu verhindern. Um diese zu bewerkstelligen, brauchen wir Forderungen, die dem Wohl der Menschen genauso dienen wie dem Wohl der Natur. Ein solche Forderung ist die nach einer radikalen Verkürzung der Arbeitszeit: Vier-Stunden-Tage und acht Urlaubswochen müssen genauso ernsthaft in Betracht gezogen werden, wie ein die Existenz und die gesellschaftliche Teilhabe sicherndes Einkommen für alle.
Denn die Reduktion der CO2-Emissionen wird nur durch Maßnahmen umsetzbar sein, die auf den ersten Blick mit einem Verlust an Komfort einhergehen, wie z.B. der Verzicht auf Auto und Flugreisen. Wenn wir aber weniger arbeiten müssen, sind wir auch eher bereit, zeitintensivere Wege zur Arbeit oder in den Urlaub in Kauf zu nehmen. Ohne Reduktion der Arbeitszeit bedeutet der Umstieg auf emissionsarme Verkehrsmittel für viele eine noch größere Stressbelastung.
Und erst wenn wir nicht mehr aus Angst vor der Armut irgendwelche Bullshit-Jobs annehmen müssen, erst wenn wir nicht mehr kuschen müssen, aus Angst nach einem Jobverlust auf der Straße zu landen, erst wenn wir nicht mehr täglich Ausbeutung und Entfremdung ausgeliefert sind, werden wir auch ohne Konsumrausch ein erfüllendes Leben haben.
Es geht darum, das Hamsterrad der Lohnarbeit gegen die Freiheit, über das eigene Leben verfügen zu können, zu tauschen. Weniger Stress und weniger Wirtschaftswachstum, dafür mehr Zeit für Familie, Hobbies und Hängematte sowie die anderen Genüsse des Lebens.
Diese Freiheit werden wir uns erkämpfen müssen und erzwingen können wir diese nur durch einen eskalierenden Earth Strike: Einen sich auf möglichst viele Länder ausbreitenden Streik, der Produktion, Transport und Care-Berufe, also Motoren und Rückgrat des Kaputtalismus, lahmlegt und ein Weitermachen verunmöglicht.
Angesichts der politischen Lage haben wir hinsichtlich dieses Vorhabens wenig Grund für Optimismus. Aber dennoch ist es unsere einzige Chance auf ein gutes Leben, denn das alternative Szenario erinnert an einen dystopischen Endzeit-Thriller: steigende Meeresspiegel, Ressourcen- und Trinkwasserknappheit, Schwinden des bewohnbaren Landes, Gewalt gegen Arme und Geflüchtete, Krieg um zu Ende gehende Ressourcen.[:]
![[:de]SOLID! 3/2019[:]](https://www.iww.or.at/wp-content/uploads/2018/09/Solid_header.jpg)
[:de]Die dritte Ausgabe der SOLID! (Flugschrift der IWW) ist erschienen. Gerne schicken wir euch ein oder mehrere Exemplare zu.
Zum Download der aktuellen und älteren Ausgaben geht es hier.
Aus dem Inhalt:
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![[:de]Organisieren im 21. Jahrhundert – Ein Interview mit der IWW Freelancers Journalists Union[:]](https://www.iww.or.at/wp-content/uploads/2019/07/logo-300x300-1.png)
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Lest im Interview des Industrial Worker mit der IWW Freelancer Journalists Union nach, wie man die Arbeiter*innen klasse im 21. Jahrhundert organisieren kann (leider nur auf Englisch).
Der Industrial Worker erscheint seit 1907 einmal im Quartal und ist das Magazin der IWW Nordamerikas. Seit Kurzem hat der IW einen schicken neuen Blog!
Hier zum Interview!
Hier nochmal zur Homepage der Freelancer Journalists Union!