Kategorie: Allgemein

  • Lebewohl Kollege Vale Ray Jessop!

    ritischer Wobbly stirbt bei Arbeitsunfall / Abstürze Hauptursache für Todesfälle von Bauarbeitern

    Am 6. Dezember 2009 wurde unser Kollege Vale Ray Jessop durch einen Arbeitsunfall in der englischen Hafenstadt Hull getötet. Die Untersuchungen der Todesumstände dauern noch an; es gibt jedoch deutliche Hinweise, dass Einsparungen des Unternehmens beim Arbeitsschutz dabei eine Rolle gespielt haben. (mehr …)

  • BRD: Basisgewerkschaft: Verboten!

    Folgend die Presseaussendung der FAU-Berlin über das gerichtliche Verbot sich selbst als Gewerkschaft zu bezeichnen:

    Der Freien ArbeiterInnen Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009  per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der Neuen Babylon Berlin GmbH juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen. (mehr …)

  • IWW-Österreich Informationsbroschüre: Geringfügig arbeiten – geringfügige Rechte?

    [:de]Die IWW Regionalgruppe Österreich stellt nun die Informationsbroschüre über die Rechte von Menschen mit einer geringfügigen Beschäftigung zum Download bereit, welche allen Interessierten einen groben Überblick über die grundlegenden Rechte geben soll, welche sie auch in solchen Arbeitsverhältnissen haben. Diese Broschüre informiert nur über österreichisches Recht, ist also nicht für den gesamten deutschsprachigen Raum brauchbar.

    Wir hoffen, dass diese Broschüre so manchen Menschen helfen kann, sich für ihre Rechte und für die Rechte anderer stark zu machen.

    Ein Unrecht an einer/einem, ist ein Unrecht an allen!

    Geringfügig arbeiten – geringfügige Rechte?
    [:en]Die IWW Regionalgruppe Österreich stellt nun die Informationsbroschüre über die Rechte von Menschen mit einer geringfügigen Beschäftigung zum Download bereit, welche allen Interessierten einen groben Überblick über die grundlegenden Rechte geben soll, welche sie auch in solchen Arbeitsverhältnissen haben. Diese Broschüre informiert nur über österreichisches Recht, ist also nicht für den gesamten deutschsprachigen Raum brauchbar.

    Wir hoffen, dass diese Broschüre so manchen Menschen helfen kann, sich für ihre Rechte und für die Rechte anderer stark zu machen.

    Ein Unrecht an einer/einem, ist ein Unrecht an allen![:]

  • IWW?

    _images_iww_solidcircleSind die IWW eine Gewerkschaft nur für FabrikarbeiterInnen?

    Nach unserem Verständnis ist jeder Mensch ein „Industrial Worker“, der seinen Lebensunterhalt durch körperliche oder geistige Arbeit, egal ob am Stahlofen, im Krankenhaus, in der Tourismusbranche, als LehrerInnen oder Bankangestellte, verdient. Die IWW sind eine internationale Gewerkschaft die nicht an politische Parteien gebunden ist und alle ArbeiterInnen in einer einzigen, starken Gewerkschaft organisieren will.

    Als eine der ersten Gewerkschaften haben die IWW ImmigrantInnen, Frauen oder ungelernte ArbeiterInnen in ihren Reihen organisiert und auch heute finden sich ArbeiterInnen und Arbeitslose, „Hausfrauen/-männer“, SchülerInnen, Studierende, Gefangene, „SchwarzarbeiterInnen“ und (Schein-)Selbstständige in der IWW.

    Wer braucht heute noch Gewerkschaften?

    Mit längeren Arbeitszeiten, steigender Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und immer mehr (mehr …)

  • Radionachruf: Utah Phillips

    Am 23. Mai 2008 verstarb einer der bekanntesten IWW-Liedermacher der USA.

    Mit diesem Link könnt Ihr einen Radionachruf des Labourstart.org Radios, mit einigen Songs von Utah Phillips, anhören.

    Einen Nachruf auf deutsch findet Ihr hier.

  • Starbucks Workers Union in Kanada

    Erste Starbucks Filiale in Québec von der IWW organisiert

    Am 14. Juli 2009 stellte die Belegschaft der Starbucks Filiale Germain-des-Prés im Stadtteil Ste-Foy in Québec City bei der zuständigen Bundesbehörde den Antrag auf Anerkennung ihrer gewerkschaftlichen Organisierung. Insgesamt 15 Mitarbeiter – viele von ihnen StudentInnen – entschlossen sich der IWW beizutreten, weil es Ärger mit der Unternehmensleitung in folgenden Punkten gab:

    • Ungerechte und willkürliche Stundenpläne und Schichteinteilungen
    • Verdichtung der Arbeit / ständig neue Anforderungen (mehr …)
  • IWW-Deutschland: Eurest-Ford: Faules Fleisch und blaue Fritten?

    Mobbing gegen Betriebsrat in Kantine von Ford-Werk. Schikanen bis zum Nervenzusammenbruch

    Kantinen-Chefin Monika Maylahn und Küchenleiter Hans-Werner Steinbach reagieren mit ungebrochener Härte auf einen Betriebsrat, der sein gerichtlich bestätigtes Recht wahrnemen will, einfach nur zu arbeiten.
    Wir dokumentieren einen Artikel aus der Tageszeitung “junge Welt” vom 9. Juli 2009: (mehr …)

  • Der Kampf um Tarifverträge, der Kampf um das Organisationsrecht der ArbeiterInnen außerhalb von staatstragenden Gewerkschaften.

    Der aktuelle Kampf der FAU-Berlin, im Kino Babylon, welches von Geldern der Stadt finanziert wird, zieht weite Kreise nach sich. So werden Verhandlungen der Geschäftsleitung des Kinos mit der Begründung abgeblockt, dass die FAU nicht tariffähig sei, aufgrund ihrer Größe und nicht flächendeckenden Verbreitung, im Vergleich zum DGB. Diese Problematik betrifft nicht nur die FAU in Berlin, sondern auch alle anderen kleineren Gewerkschaften. Die IWW in Deutschland unterstützt diesen Kampf. Es wird hier nicht nur ein Kampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen ausgefochten, sondern auch das Recht auf Selbstorganisation von ArbeiterInnen. Diese Problematik betrifft auch die in Österreich lebenden ArbeiterInnen. Da auch in Österreich, mehr noch als in Deutschland, ein quasi Monopol des ÖGB vorherrscht und flächendeckende Kollektivverträge ausgehandelt werden. Aber eines wird hierbei manchmal übersehen, nämlich, dass die Kollektivverträge, wie auch Arbeitsgesetze nicht die obere Grenze der Arbeitsbedingungen festschreiben, sondern nur die untere Grenze. Also: Mehr geht immer!

    Das Argument: „Ihr seid nicht tariffähig“, ist nur eine fadenscheinige Ausrede. Kein Gesetz verbietet es den Bossen die ArbeiterInnen in ihrem Betrieb besser zu behandeln, dazu braucht es keine Bundesweite „Tariffähigkeit“. Es ist nur ein Argument, welches von der Geschäftsleitung eingebracht wird, da sie sich plötzlich mit einer Gewerkschaft konfrontiert sehen, welche die Interessen der ArbeiterInnen vertritt und nicht die der Bosse. (mehr …)

  • IWW-Betriebsgruppe bei Eurest-Frankfurt: Arbeiten bis zum Umfallen (6.30 – 23 Uhr)?

    Gewerkschaft IWW erstattet Anzeige gegen EUREST-Küchenleitung im IBC / Deutsche Bank in Frankfurt a.M.

    Pressemitteilung der GMB-Frankfurt vom 19. Juni 2009
    Im Deutsche-Bank-Gebäude IBC (Investment Banking Center), Theodor Heuss-Allee 72 (2.
    Stock) sollte am Freitag den 19.06.2009 von 6:30 bis 23 Uhr gearbeitet werden.
    Kantinenmitarbeiter des Catering-Konzerns EUREST arbeiten dort regelmäßig über alle
    gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen hinaus bis zu 16 Stunden am Tag. (mehr …)