Videos: Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse


Lumpenlieder der Nestbeschmutzer. Videos der Lesung der IWW-Wien vom 08.12.2017. Ein Abend mit rebellischen und unterhaltsamen Texten gegen die Tristesse dieses politischen Herbstes mit Francois Villon, Erich Mühsam, Jack London, Heinrich Heine, Jura Soyfer, “Big Bill” Haywood, Elizabeth Gurley Flynn, Kurt Tucholsky und anderen.


Der “Aufruf” von Tucholsky wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen. Ein Appell für die solidarische Unterstützung politischer Gefangener.


“Das Lied von der Ordnung” (Jura Soyfer, ~1930) wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen. Es handelt vom Kampf gegen die ungerechte Gesellschaft.


“Demonstration der Arbeitslosen” (Elizabeth Gurley Flynn) wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen. Elizabeth Gurley Flynn (* 7. August 1890 in Concord, New Hampshire; † 5. September 1964 in Moskau) war eine US-amerikanische Aktivistin der Arbeiterbewegung, Mitglied der IWW und kommunistische Politikerin. Der Text stammt aus der deutschen Ausgabe ihrer Autobiographie “I speak my own piece. Autobiography of „The Rebel Girl“”.

 


Dieser Auszug aus “Der kommende Aufstand” (Unsichtbares Komitee) wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen.
“Der kommende Aufstand” ist ein linkspolitischer Essay, der erstmals 2007 unter dem Titel L’Insurrection qui vient in französischer Sprache mit der Autorenangabe Comité invisible (Unsichtbares Komitee) erschien. 2009 wurde der Essay überarbeitet und fand zumeist über das Internet große Verbreitung.

 


Jack Londons “Streikbrecher” wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen.
Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; † 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane “Ruf der Wildnis” und “Wolfsblut” sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman “Der Seewolf” und den autobiographisch beeinflussten Roman “Martin Eden”. […]
Als erfolgreicher Schriftsteller bekannte London sich in seinen politischen Essays, geprägt durch harte Erfahrungen in der Kindheit, häufig zu den unteren Schichten der Gesellschaft und offen zum Sozialismus, wenn auch sehr eigener Prägung. Er war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Socialist Party der Vereinigten Staaten und bewarb sich 1901 für diese Partei erfolglos um das Amt des Bürgermeisters von Oakland.

 


Francois Villons “Ballade von den Armen und den Reichen” wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen.
François Villon (* 1431 in Paris; † nach 1463; sein eigentlicher Name war vermutlich François de Montcorbier oder François des Loges) gilt als bedeutendster Dichter des französischen Spätmittelalters.
In seinen beiden parodistischen Testamenten und in zahlreichen Balladen verarbeitet er die Erlebnisse seines abenteuerlichen Lebens als Scholar, Vagant und Krimineller.

 


Das von Tucholsky unter dem Pseudonym Theobald Tiger verfasste Werk “Lösung” von 1931 wurde am 08.12.2017 bei der IWW-Veranstaltung “Wir geben nicht nach! – Ein Abend gegen die Tristesse” in Wien gelesen. Es handelt von der Mühelosigkeit, mit der die Kapitalist*innen in der Weltwirtschaftkrise ihre Verluste auf die arbeitenden Menschen abwälzen konnten.
Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.
Tucholsky zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift “Die Weltbühne” erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker (Literatur, Film, Musik). Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

 


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