Autor: admin

  • [:de]SWÖ-KV: Es geht nicht um Anerkennung[:]

    [:de]SWÖ-KV: Es geht nicht um Anerkennung[:]

    [:de]Niedlich, jetzt behaupten die Chefinnen und Chefs der Sozialwirtschaft doch glatt, dass ihre Beschäftigten gar keine 35-Stunden-Woche und 6%-Lohnerhöhung wollen, sondern nur ein bisserl symbolische Anerkennung. Ob sie sich das auch vor den versammelten Belegschaften ihrer Betriebe zu behaupten trauen?
    Gerade Unterbezahlung und Überarbeitung gehören zu den größten Belastungen für die Menschen, die in dieser Branche arbeiten.
    Und das wissen sie auch.
    Aber es wär ja kein „Arbeitgeber“-Verband, würde er nicht versuchen, mit zynischer PR ein bisserl spalten zu wollen.

    Zur Presseaussendung des SWÖ[:]

  • [:de]8. März: Wir tun was gegen deinen Stress[:]

    [:de]8. März: Wir tun was gegen deinen Stress[:]

    [:de]Du kommst abends von der Arbeit nach Hause. Hungrig, müde und wissend, dass da noch ein weiterer Brocken Arbeit wartet. Du hast den ganzen Tag noch nichts vernünftiges gegessen. Einfach weil du weder die Zeit, noch die Ruhe dafür hattest. Wenn du ein schulpflichtiges Kind hast, freust du dich über jeden Tag ohne Hausaufgaben. Denn dann kannst du die kurze Zeit, die ihr gemeinsam habt, auch mal was Schönes gemeinsam machen. Sofern die Zeit dafür bleibt. Es gilt ja noch das Abendessen zu machen und das Geschirr will auch gewaschen werden. Da ist dann auch noch der Mistkübel, der fast übergeht und der Wäschekorb, der sich ihm anschließt. Am Ende des Tages bist du am Ende deiner Kräfte angelangt, am Ende der To-Do-List aber nicht. Und am nächsten Tag geht’s von vorne los.


    Es ist dies der frustrierende Alltag der lohnabhängigen Menschen. Es gäbe genug Schultern, auf denen die Arbeit verteilt werden könnte. Und genug Arbeit, die völlig nutzlos ist und daher nicht getan werden müsste. Aber weil sich die Wirtschaft um die Profite der Eigentümer*innen dreht und nicht um uns, müssen wir uns jeden Tag aufs Neue durch den Tag hetzen.

    Während in den Medien der Lifestyle zelebriert wird, sind diese allgegenwärtige Zeitnot, die niemals endende Liste an Erledigungen und das wachsende Kontominus der unglamouröse Alltag für sehr viele lohnabhängige Menschen. Frauen* und genderqueere Personen sind diesem Druck besonders stark ausgesetzt, da sie sowohl in der Arbeit, als auch zu Hause benachteiligt werden und umso härter schuften müssen, um die anstehenden Rechnungen bezahlen zu können. Aber nicht nur die Angst vor dem Jobverlust und der Verschuldung schwebt wie ein Damoklesschwert über ihnen. Oft sind es gerade auch die gesellschaftlichen Erwartungen, die schnippischen Bemerkungen der Eltern, der Tratsch der Nachbarschaft und nicht zuletzt der eigene Anspruch an ein lebenswertes Leben.

    [quote color=“color1″]Als solidarische Gewerkschaft sehen wir es als unsere ureigenste Aufgabe, uns gegenseitig solidarisch zu unterstützen und so das Leben einfacher zu machen. Gemeinsam kämpfen wir dafür, dass unsere Hamsterräder eines Tages am Misthaufen der Geschichte verrotten. Aber wir warten nicht auf diesen Tag, sondern fangen jetzt an, eine Kultur der Solidarität im Alltag aufzubauen. Jedes Mitglied kann sich mit einem Anliegen an die anderen Wobblies wenden, um Unterstützung zu bekommen. Es ist egal worum es geht, wir werden versuchen, gemeinsam einen Ausweg zu finden.[/quote]


    Egal ob es um Hilfe beim Übersiedeln, eine Begleitung bei einem unangenehmen Amtsweg oder den aus Zeitmangel seit Wochen aufgeschobenen Wohnungsputz geht. Wir suchen nach einer Lösung. Du brauchst jemand, der auf dein Kind aufpasst? Melde dich! Du musst Sperrmüll zum Mistplatz bringen? Gib uns Bescheid! Es geht sich alles hinten und vorne nicht mehr aus? Wir nehmen dir was ab!

    Gemeinsam geschultert, sind die Lasten des Alltags deutlich leichter. Wir sind dabei, eine Struktur aufzubauen, die es allen Mitgliedern ermöglicht, unbürokratisch und anonymisiert nach Unterstützung zu fragen. Denn der Sinn einer Basisgewerkschaft ist nicht, das Hamsterrad der Mitglieder durch unbezahlten Aktivismus noch weiter zu beschleunigen, sondern das Leben leichter zu machen!

    [iconic_box color=“color1″ icon=“icon-star“ align=“left“]Los gehen wird es am 8. März 2019. Wir nehmen den internationalen Frauenkampftag zum Anlass für Solidarität im Alltag. An diesem Tag sprechen wir gezielt die weiblichen und genderqueeren Wobblies an, uns mitzuteilen, was ihnen konkret den Alltag erleichtern könnte und mehrere männliche Wobblies werden sich um diese Anliegen kümmern. Vom Papierkrieg bis zum Haushalt. Nicht als symbolischer Akt, der einmal im Jahr wie das traditionelle Muttertagsfrühstück inszeniert wird. Sondern für eine konkrete Entlastung, damit sie am 8. März auch Zeit und Kraft zum Protestieren haben und als Zündfunke für eine Kultur der gegenseitigen, solidarischen Hilfe.[/iconic_box]

     

    Zusammen sind wir weniger allein. Auch im Alltag, auch im Kampf gegen das Patriarchat.

     

    Darum fragen wir konkret! Was würde dir am 8. März helfen?

     

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  • [:de]Visioning 2019[:]

    [:de]Visioning 2019[:]

    [:de]Das jährliche Visioning der IWW findet am 03.02.2019 statt (nur für Mitglieder).

    Hier geht es zur Anmeldung: 

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  • Heißer Herbst abgeblasen, wieder einmal

    Heißer Herbst abgeblasen, wieder einmal

    Der ÖGB ist offenbar der Meinung, mit den 3,46 % für die Metaller ist die Ankündigung erfüllt, dass bei den KV-Verhandlungen alles „zurückgeholt“ wird. Heißer Herbst also abgeblasen, 12h-Tag bleibt unangetastet. Wir hingegen sind immer noch der Meinung: 4 Stunden sind genug!

  • Salzburg: Widerstand bleibt notwendig!

    Salzburg: Widerstand bleibt notwendig!

    Ein Beitrag von Mitgliedern der IWW in Salzburg zum EU-Gipfel 2018.


    Am 20. September 2018 trafen sich die Staats- und Regierungschef*innen im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft zum informellen Treffen in Salzburg.

    Zentrale Themen waren „ein Europa, das schützt“ „innere Sicherheit“, „Schutz“ der EU-Außengrenzen und „Cybersicherheit“.

    Um dieses Treffen zu ermöglichen wurden Sperrzonen errichtet so wie der Luftraum überwacht. Zusätzlich belagerten unzählige Polizist*innen, Soldat*innen und sonstige Sicherheitskräfte die Stadt und sorgten für eine Verschlechterung im Alltag vieler Arbeitnehmer*innen. Um rechtzeitig am Arbeitsplatz anzukommen musste man früher aufstehen, da der Personenverkehr umgeleitet wurde. Aufgrund der hohen Polizeipräsenz kam es auch vermehrt zu Polizeikontrollen am Bahnhof, was ebenfalls zu Verspätungen in der Arbeit führen konnte.

    Beim EU-Gipfel werden zwei Seiten derselben Medaille verhandelt: Die brutale Abwehr von Flüchtenden und Migrant*innen nach außen und im Inneren Aufrüstung, Überwachung und mehr soziale Kontrolle sowie die Disziplinierung aller marginalisierter Menschen.

    Da der Kurs aller EU-Regierungen zurzeit durch eine Abschiebungs- und neoliberale Ausbeutungspolitik bestimmt wird, haben wir uns entschlossen diesem rechts-konservativen Ungerechtigkeitsgipfel entgegenzustellen.

    Während die EU-Regierungschef*innen abseits der Öffentlichkeit über die Zukunft der Menschen innerhalb und außerhalb der EU-Grenzen entschieden, gingen mehr als tausend Demonstrant*innen auf die Straße. Den Repressionsorganen des Staates missfiel dies sehr, und so zeigten sie sich wieder von ihrer „besten“ Seite. Sie begannen wahllos vermeintliche Straftäter*innen einzukesseln und zu kontrollieren und im weiteren Verlauf mit reichlich Pfefferspray anzugreifen.

    Die Bilanz: ca. 40 verletzte Personen und 5 Festnahmen, von denen zumindest eine durch die Hilfe solidarischer Demonstrant*innen verhindert werden konnte. Um ihren unverhältnismäßigen Einsatz zu rechtfertigen und kritische Stimmen einzuschüchtern, wurde gegen einen Aktivisten vorläufig U-Haft verhängt.

    Jedoch lassen wir uns nicht so einfach einschüchtern und stellen uns mehr denn je gegen Ausbeutung am Arbeitsplatz, Kürzungen der Sozialleistungen und das Hetzen gegen migrantische Arbeiter*innen.

    Für eine solidarische Gesellschaft, frei von Ausbeutung und Unterdrückung!

  • 101 Organizer*innentraining – Baue das Komitee auf

    101 Organizer*innentraining – Baue das Komitee auf

    In diesem zweittägigen Training werden von erfahrenen Trainer*innen der IWW die Grundlagen des Organizings vermittelt. Z.B. Wie komme ich ins Gespräch? Was sind die wichtigen Themen bei dir am Arbeitsplatz? Wie baue ich Vertrauen auf? Wie achte ich auf meine persönlichen Ressourcen und vor allem wie funktioniert erfolgreiches Orgainzing?

    Am 15. und 16. Dezember 2018 in Wien.

    Der Workshop steht allen Mitglieder der IWW offen. Hier geht es zur Anmeldung!

  • SOLID! Nr. 3/2018 ist erschienen

    SOLID! Nr. 3/2018 ist erschienen

    Die neue Ausgabe der Flugschrift (SOLID! Nr. 3/2018) könnt ihr euch ab sofort runterladen. Gerne schicken wir euch ein oder mehrere Exemplare zu.

    Diesmal mit folgenden Themen: Für mehr heiß im Herbst/Interview Gender und Arbeitskampf/Schluss mit der Einschüchterung/Knastsklaverei beenden/Handeln statt schimpfen/Demonstration der Arbeitslosen.

    Hier geht es zum Download!

  • Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz?

    Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz?

    Schlechte Planung, ist die Planung einer Niederlage!

    Du hast ein Problem. Wo fängst du an? Einige Leute attackieren lauthals ihren Boss oder bekommen einen Wutanfall nachdem sie unfair behandelt wurden. Das kann sehr gefährlich sein. Das Management achtet sehr genau darauf seine Macht zu schützen und wenn du ihre Autorität in Frage stellst, wirst du zur Bedrohung. An den meisten Arbeitsplätzen bist du ab dem Moment ein Provokateur in den Augen der Unternehmensführung. Wenn du dich vorher noch nie aufgelehnt hast, wirst du geschockt, verletzt oder wütend darüber sein wie schnell das Management sich gegen dich wenden wird. Das ist ein guter Grund um vorsichtig dabei zu sein, wenn du anfängst mit anderen zu reden.

    Während der ÖGB seine Mitglieder lediglich Beitrittsformulare unterschreiben lässt, um dann für sie zu verhandeln, orientiert die IWW darauf, Kol-
    leg*innen für ihre betrieblichen Auseinandersetzungen zu rüsten. IWW-Mitglieder unterstützen einander und ihre Kolleg*innen im täglichen Kampf, bei kleinen und großen Aktionen auf Betriebsebene.
    Weitere Infos zum Thema Organizing findest du hier.

    Für Herbst 2018 ist ein weiteres Organizer*innentraining in Wien geplant. Mitglieder können sich hier unverbindlich voranmelden.

  • Demoaufruf

    Demoaufruf

    Aufruf zur Demo: „Nein zum 12-Stunden-Tag“.

    Gegen den Angriff von oben hilft: zusammenhalten, solidarisieren – und auf die Straße gehen!

    https://www.facebook.com/events/244778982741665/

    Treffpunkt der IWW Wien ist, Westbahnhof, Eingang Vapiano, um 14:00 Uhr.

  • Erste Strategiekonferenz im deutschsprachigen Konferenz erfolgreich beendet!

    Erste Strategiekonferenz im deutschsprachigen Konferenz erfolgreich beendet!

    Am Wochenende vom 19.-20. Mai 2018 fand die erste Strategiekonferenz der IWW im deutschsprachigen Raum statt. Zahlreiche Wobblies aus Österreich, der Schweiz und Deutschland trafen sich in Hamburg. Wir haben sowohl über unser Gewerkschaftsverständnis diskutiert als auch Aktionsfelder für unsere zukünftige Praxis abgesteckt. Diese verorten wir in den Bereichen Gesundheit und Soziales, Logistik und der kollektiven Selbsthilfe.