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Die IWW ist eine basisdemokratische, von Arbeiter_innen geführte weltweite Gewerkschaft für alle Arbeiter_innen an allen Arbeitsplätzen.
Engagiert in der Organisierung in unseren Betrieben und unserem sozialen Umfeld.

Gegründet 1905, stehen wir zu unseren Prinzipien, dass die Klasse der Arbeiter_innen und die Klasse der Unternehmer_innen nichts gemeinsam haben und die Ausbeutung durch das Lohnsystem überwunden werden muss.
Durch Organisierung von unten, basierend auf Solidarität, formen wir die neue Gesellschaft in der Schale der Alten.

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Neuigkeiten

  • [:de]Große und kleine Kämpfe[:]

    [:de]Große und kleine Kämpfe[:]

    [:de]

    Vor 15 Jahren wurde die IWW in Österreich gegründet. Was bisher geschah – und was weiterhin passieren wird.

    Im Mai 2009 wurde die IWW in Österreich ins Leben gerufen. Damals nannten wir uns noch „IWW Wien“ und dachten nicht im Traum daran, dass wir ein paar Jahre später Ortsgruppen in Wien, Salzburg, Innsbruck und Vorarlberg sowie Mitglieder überall in Österreich haben würden. Zunächst waren wir nämlich nur fünf Personen. Nach dem Beitritt des fünften Mitglieds bekam diese Handvoll österreichischer Wobblies ein Mail von der für den deutschsprachigen Raum zu- ständigen IWW-Ebene GLAMROC, in dem stand, dass wir allmählich beginnen könnten, eine eigene IWW-Struktur in Österreich aufzubauen. Voraussetzung dafür war natürlich, dass wir einander kennenlernten. Und so trafen sich an einem schönen Mai-Tag des Jahres 2009 diese fünf Leute in einem Wirtshaus im Schweizergarten. Weshalb wir genau dieses Lokal ausgewählt haben, weiß niemand mehr. Und auch damals wussten wir nicht so recht, was wir nun anfangen sollen. Die fünf waren entweder in anderen linken Organisationen aktiv oder gerade sehr frustriert von linken Organisationen. Was uns einte, war unsere Überzeugung, dass eine Organisation strömungsübergreifend sein muss und dass sich diese Organisation mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner befassen muss – dem Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, der Ausbeutung, der Scheiß-Lohnarbeit …

    Scheiß-Lohnarbeit …

    Wir begannen uns regelmäßig zu treffen, planten kleine Kampagnen, hatten viele Ideen. Die meisten wurden nie umgesetzt. Nach etwa drei Jahren verlief sich die IWW Wien allmählich: Leute kamen nicht mehr, andere zogen weg. Kurzzeitig gab es noch Aktivitäten in Graz. Aber bald sah es so aus, als wäre das Projekt einer IWW in Österreich gescheitert.

    Der Initiative eines der Gründungsmitglieder und von ein paar neuen Wobblies ist es zu verdanken, dass dies nicht passierte. 2015 wurde der nächste Anlauf gestartet. Wieder trafen einander eine Handvoll Leute – doch diesmal gingen wir die Sache strukturierter an. Durch ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit und ein paar kleine Arbeitskämpfe erhielten wir etwas Aufmerksamkeit. Wir verteilten die paar organisatorischen Aufgaben, die zu erledigen waren und widmeten uns der Kernaufgabe der IWW: dem Organizing. Alte und neue Mitglieder absolvierten die IWW-internen Organizing-Workshops und begannen in ihren Betrieben mit dem Aufbau von Betriebsgruppen.

    Dies zog wieder neue Leute an, die merkten, dass da etwas Aufregendes passierte. Und das unterschied sich von dem, was andere linke Gruppen so trieben und noch mehr von dem, was die großen sozialpartner- schaftlichen Gewerkschaften und ihre Fraktionen tun.

    IWW-Mitglieder sind oft mit der Frage konfrontiert, was wir eigentlich machen. Wir treten nicht mit Pomp und Getöse bei jeder Demo auf, wie das die meisten anderen Organisationen tun. Selbst jene, die in Betrieben aktiv sind, tragen nicht notwendigerweise jeden Tag ein IWW-Shirt oder versuchen ständig ihre Kolleg:innen zur Mitgliedschaft bei uns zu überreden. Denn die IWW ist ein Mittel zum Zweck. Wir brauchen und freuen uns über jedes neue Mitglied – wir wollen aber niemanden überreden.

    Druck aufbauen

    Wir unterstützen einander bei der Betriebsarbeit und in Arbeitskämpfen. In den Betrieben mischen sich Wobblies ein und versuchen, zusammen mit ihren Kolleg:innen die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Machtverhältnisse zumindest punktuell zugunsten der Belegschaft zu verschieben. Denn das ist genau das, was eine Gewerkschaft tun sollte.

    In den vergangenen 15 Jahren haben Wobblies in Österreich bereits Kündigungen verhindert, Betriebsgruppen aufgebaut und in Arbeitskämpfen dafür gesorgt, dass sozialpartnerschaftliche Betriebsrät:innen nicht den erstbesten Kompromiss abgeschlossen haben. Einige von uns haben auch das Experiment gewagt und ließen sich in Betriebsräte wählen; dabei machten sie eher durchwachsene Erfahrungen, konnten aber auch hier Druck aufbauen. Kurz: Wo immer österreichische Wobblies in den vergangenen 15 Jahren aktiv waren, haben sie Kolleg:innen konkret bei Problemen unterstützt und kleinere und größere Auseinandersetzungen gewonnen. Und all das werden wir auch während der nächsten 15 Jahre tun.

    [:]

  • [:de]15 Jahre IWW in Österreich und NEUE Solid! Flugschrift[:]

    [:de]15 Jahre IWW in Österreich und NEUE Solid! Flugschrift[:]

    [:de]Liebe Mitstreiter:innen!

    Vor 15 Jahren wurde die IWW in Österreich gegründet – damals noch als IWW Wien. Seit damals hat sich viel getan. Unsere Mitglieder haben sich in Betrieben eingemischt und in Organizing-Trainings ihre Fähigkeiten für dieses Sich-Einmischen verfeinert. In der aktuellen SOLID!-Ausgabe haben wir die vergangenen 15 Jahre Revue passieren lassen. In weiteren Texten zeigen wir Beispiele aus aktuellen Arbeitskämpfen, an denen Wobblies in Österreich beteiligt sind.

    Unsere Gewerkschaft lebt von den Aktivitäten ihrer Mitglieder. In den nächsten 15 Jahren wollen wir uns noch viel öfter einmischen. Wenn du bereits länger bei uns dabei bist, es bisher aber noch nicht zu einem Treffen oder einer unserer Aktivitäten geschafft hast, dann mach das doch jetzt! Aktuelle Termine findest du  hier auf unserer Website und auf unseren Social-Media-Kanälen.

     

    Die NEUE Solid! gibs hier zum runter laden:

    solid-sommer24[:]

  • [:de]18.März – Internationaler Tag der politischen Gefangenen![:en]18th of March – International day of political prisoners![:]

    [:de]18.März – Internationaler Tag der politischen Gefangenen![:en]18th of March – International day of political prisoners![:]

    [:de]Ein Beitrag der IWW Innsbruck

    Repression gegen Gewerkschaftsarbeit? Inhaftierungen von Gewerkschafter:innen?
    Wir in Österreich kennen das, wenn überhaupt, als historische Anekdoten.
    Alles scheint hier friedlich durchstrukturiert. Für alles gibt es Formulare und Leitfäden – so auch für Streiks und Arbeitskämpfe. Und das geht dann so:
    Bitte erstmal den:die Betriebsrat:innen kontaktieren. Die suchen um Genehmigung beim ÖGB an. Der dann wiederum ungern bis zum äußersten geht, v.a. wenn die SPÖ in der Regierung sitzt. Und dann am Besten zu für die Industrie günstigen Zeitpunkten. Wie wärs innerhalb der Kollektivvertragverhandlungen? Da wird sowieso damit gerechnet. 😉
    Auf diese Art und Weise Arbeitskämpfe zu führen, beinhaltet bereits ein massives repressives Momentum – das bloß nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.
    Der „befriedete Klassenkampf“, wie ihn v.a. SPÖ und ÖVP gern nennen. Der von ihnen so genannte „Burgfrieden“… Von wegen!
    Austrofaschismus, Nazifaschismus und Krieg in den 1930er und 1940er Jahren haben eine kämpferische Arbeiter:innenbewegung zerschlagen! 70 Jahre Sozialpartnerschaft haben einen nachhaltigen Wiederaufbau einer solchen Bewegung massiv erschwert und immer wieder aufs neue zunichte gemacht. Kollektivvertragverhandlungen sollen uns vermitteln, dass es gemeinsame Interessen zwischen der unternehmenden und der arbeitenden Klasse gäbe. Doch Arbeitskampf ist und bleibt Klassenkampf! Und dieser ist nicht auf runden Tischen verhandelbar.
    Deshalb sind wir als IWW seit nun fast 10 Jahren dabei Strukturen in Österreich aufzubauen.
    Für die Arbeiter:innenklasse ist Klassenkampf nicht ein mal pro Jahr im Zuge der Kollektivvertragverhandlungen. Klassenkampf ist jeden verdammten Tag! Und nicht nur auf den Arbeitsplatz bezogen. Weshalb unser Verständnis von einer Organisierung der Arbeiter:innen natürlich über die Realität am Arbeitsplatz hinaus geht.
    Die Gewerkschaft sind wir! Die Arbeiter:innenklasse! Nicht bezahlte Funktionär:innen! Sie sind Handlanger des unterdrückerischen kapitalistischen Systems!
    Und gerade heute – am internationalen Tag der politischen Gefangenen – ist deshalb wichtig anzusprechen:
    In Schubhaft zu sitzen. Geld- und Verwaltungsstrafen im Knast abzusitzen. Gefangen zu sein zwischen mehreren Jobs, die grade zum Überleben reichen, und Care-Arbeit zu Hause. Gefangen zu sein zwischen Behörden die Verantwortlichkeiten hin und her schieben, bis du erschöpft und ausgebrannt, verzweifelt vereinzelst. Gefangen zu sein in abgelegenen und abgeschotteten Rückkehrzentren. Das ist die tägliche Realität der Arbeiter:innenklasse in Österreich!
    Deshalb stehen wir heute hier! Solidarisch mit allen Gefangenen der Arbeiter:innenklasse! In Österreich und Weltweit!
    Ob auf den Philippinen, in Indien, China, Myanmar, Thailand, Azerbaijan, Turkmenistan, Georgien, im Irak, im Iran, Afghanistan, Palästina, Syrien, Armenien, in Kurdistan, Diyarbakir, der Türkei, in Russland, der EU, in Albanien, Marokko, Algerien, Nigeria, im Kongo, Tschad, Sudan, in Argentinien, Chile, Brasilien, Kolumbien, Bolivien, Mexiko, in Chiapas, auf Haiti, in Guantanamo, den USA.Solidarität kann nur die stärkste unserer Waffen sein, wenn sie keine Gegenleistung fordert.
    Wenn sie Branchen-, Nationalstaatliche- und Kulturelle Grenzen überwindet.
    Wenn sie ein Klassenbewusstsein hat.
    Hoch die Internationale Solidarität!
    Wir sind nicht alle – es fehlen die Gefangenen!
    [:en]A contribution of the IWW Innsbruck

    Repression against union work? Imprisonment of trade unionists?
    We know that in Austria, if at all, as historical anecdotes.
    Everything seems peacefully structured. There are forms and guidelines for everything – including strikes and labour disputes. And it goes like:
    Please tell the works council. They seek the permission from the ÖGB. Which, in turn, often refuses to go as far as they could, especially when the SPÖ is part of the government.
    And if this all is through, then please seek for a date which is convenient for the industry. Maybe in times of the annual trials for the collective agreement? That’s a momentum where the industry is expecting it 😉
    There is already a massive repressive momentum in conducting labour struggles this way – which is just not visible at first glance.
    The „pacified class war“, as especially SPÖ and ÖVP like to call it. The by them so-called „Burgfrieden“ („Castle Peace“)…No way!
    The years of Austro-fascism, Nazi-fascism and war in the 1930’s and 1940’s, have crushed a militant workers movement! Seventy years of social partnership have made the sustainable reconstruction of such a movement enormously difficult and repeatedly destroyed it. The annual trials for the collective aggreements should convey us that there are common interrests between the employing and the working class. But labour struggle is and remains class war! And this is not negotiable at round tables.
    That is why we as IWW have been building up structures in Austria for almost ten years now.
    As for the working class, class war is not once a year in the trials for the collective aggreements. For the working class – Class War is every fucking day! And it is not only related to the workplace. Which is why our understanding of an organization of the workers, naturally goes beyond the reality of the workplace.
    The trade union is us! The working class! Not the paid civil servants. They are henchmen of the opressive capitalist system!
    And this is why it is important to address today – on the international day of political prisoners:
    Being imprisoned for detention prior to depertation. Being imprisoned because you can not pay fines and administrative penalties. Being caught between several jobs that give you just enough money to live, and the care-work at home. Being trapped between authorities, shuffling responsibilities back and forth until you’re exhausted and burned-out, desperately fragmented. Being trapped in prison-like, isolated so-called „return centers“. Where you get forced daily to „go back to your country“, because you can not be legally deported.
    This is the daily reality of the working class in Austria!
    That’s why we are here today! In solidarity with all prisoners of the working class! In Austria and worldwide!
    Whether in the Philippines, India, China, Myanmar, Thailand, Azerbaijan, Turkmenistan, Georgia, Iraq, Iran, Afghanistan, Palestine, Syria, Armenia, Kurdistan, Diyarbakir, Turkey, Russia, the EU, Albania, Morocco, Algeria, Nigeria, Congo, Chad, Sudan, Argentina, Chile, Brazil, Colombia, Bolivia, Mexico, Chiapas, Haiti, Guantanamo, the USA.Solidarity can only be our strongest weapon if it does not demand something in return.
    When it crosses industrial, nation-state and cultural boundaries.
    If we have a class consciousness.
    Solidarity forever!
    We are not all – the prisoners are missing![:]

  • [:de]Heraus zum 8. März![:]

    [:de]Heraus zum 8. März![:]

    [:de]

    [ENG below]
    Frauen, Lesben, Inter*-, NichtBinäre, Trans- und AgenderPersonen!
    (FLI*NTA‘s/ Frauen*)
    Wir, die FLI*NTA‘s der IWW Innsbruck, rufen auf den 8.März gemeinsam, kämpferisch und solidarisch zu begehen!
    Freitag 8.März 2024 in Innsbruck:
    Ab 12:00 Aktionstag bei der Annasäule
    Ab 17:00 Demonstration durch die Stadt
    → kommt in den Antifaschistischen und Antiimperalistischen Block beim gelben Hochtranspi! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
    Demoende bis 22:00 :
    Bestärkendes Zusammensein bei Live-Musik und Getränken am Ni Una Menos Platz (Platz vor dem Landestheater)
    Allein in Österreich sind im Jahr 2024 bereits 8 Frauen* und Mädchen* durch von Männern verübte Gewalttaten gestorben. Unzählige mehr sind es weltweit. Unzählige weitere sind es, die diese Gewalt überleben und mit den Folgen allein gelassen werden. Weil sie vor der von Männern geschaffenen und dominierten Struktur aus Politik, Justiz und Polizei gezwungen sind ihre Erfahrungen zu rechtfertigen. Weil sie keinen Zugang zu Sozialleistungen und dem Gesundheitssystem haben. Weil sie keinen Zugang zu Macht, Geld und Eigentum haben. Vor allem dann, wenn sie Schwarze-, Indigene- oder Frauen* of Colour sind.
    Deshalb:
    Lasst uns alle zusammen kommen! Lasst uns zeigen, dass wir nicht alleine sind! Lasst uns zeigen, dass wir viele sind! Lasst uns unsere Trauer und unsere Wut auf die Straße bringen!
    Streik dem Patriarchat! Alerta Queerfeminista!
    Ni Una Menos – Keine* einzige* weniger!
    Solidarity forever!
    Women, Lesbians, Inter*-, NonBinary, Trans- and AgenderPersons!
    (Women*/ Women and Genderqueer Persons)
    We, the Women and Genderqueer Persons of the IWW in Innsbruck, call you together on the 8th of March and to commit it militantly and in solidarity.
    Friday 8th of March 2024 in Innsbruck:
    From 12am action day at the Annasäule
    From 5pm Demonstration through the city
    → join the anti-fascist and anti-imperalist bloc at the yellow HighBanner(Hochtranspi)! Never again fascism! No more war!
    After the Demonstration until 22:00:
    Invigorating get-together with live music and drinks at Ni Una Menos Platz (square in front of the Landestheater)
    In Austria alone, 8 women* and girls* have died this year through male violence. There are countless more worldwide. Countless more have survived these acts of violence and are left alone with their consequences.
    Because they are forced to justify their experiences before the male-made and dominated structure of politics, justice and police.
    Because they do not have access to social services and the health care system. Because they don’t have access to power, money and property. Especially if they are Black, Indigenous or Women* of Colour.
    Therefore:
    Let’s all come together! Let us show that we are not alone! Let us show that we are many! Let’s take our grief and anger to the streets!
    Strike the Patriarchate!
    Alerta Queerfeminista!
    Ni Una Menos – Not one* less!
    Solidarity forever!

    [:]

  • [:de]Gemeinsam gegen die Teuerungen – Die solidarische Bike Kitchen kehrt zurück nach Salzburg![:en]The Solidarische Bike Kitchen is returning to Salzburg![:]

    [:de]Gemeinsam gegen die Teuerungen – Die solidarische Bike Kitchen kehrt zurück nach Salzburg![:en]The Solidarische Bike Kitchen is returning to Salzburg![:]

    [:de]

    [english text below]
    Lästiges Quietschen, die Räder laufen nicht mehr ganz so rund und die Bremsen sind auch nicht mehr wirklich zuverlässig. Wer öfters unterwegs ist wird früher oder später Verschleiß am eigenen Fahrrad feststellen. Meist hilft nur noch der Gang zur nächsten Werkstatt. Aufgrund der steigenden Lebenserhaltungskosten können zusätzliche Reparaturen für manche eine finanzielle Belastung sein. Mit unserer Bike Kitchen möchten wir allen einen leistbaren Zugang zu Fahrradreparaturen ermöglichen. Unsere Bike Kitchen läuft nach dem Pay-as-you-can Prinzip. Das bedeutet, dass du für die Reparatur so viel zahlst wie du möchtest.
    Am 14. Oktober sind wir zwischen 15 und 18 Uhr bei der Neuen Mitte Lehen und schrauben gemeinsam mit euch an euren Fahrrädern.

    [:en]

    Annoying squeaks, the wheels are out-of-true, and the breaks are not as reliable as they used to be. Everyone who cycles regularly is sooner or later confronted with wear and tear on their bike.
    A visit to the next bikeshop is usually the only solution. Because of the increased cost of living, having your bike repaired can be a financial burden for some. With our bike kitchen we want to give everyone access to affordable bike repair. Our Bike Kitchen is pay-as-you-can, which means you decide what you pay for the repair.
    On the 14th of October we will be at Neue Mitte Lehen from 3 to 6 pm helping you fix your bike.

    [:]

  • [:de]Löhne Rauf – Arbeitszeit Runter![:]

    [:de]Löhne Rauf – Arbeitszeit Runter![:]

    [:de]Löhne Rauf – Arbeitszeit Runter! +20% Gehaltserhöhung und eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich! Das sind die Forderungen der Basisgruppe Obdach Wien bei den KV-Verhandlungen der FSW Unternehmensgruppe. Als IWW haben wir die Beschäftigten bei ihrer gestrigen Protestkundgebung unterstützt. Die Wut auf die FSW Geschäftsführung war deutlich spührbar, verdienen die Beschäftigten beim FSW doch deutlich weniger als ihr Kolleg:innen im SWÖ Kollektivvertrag. Wir freuen uns das es bei FSW Obdach eine aktive Basisgruppe gibt die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzt und werden diese Tatkräftig unterstützen.

     

     [:]

  • [:de]Wien: Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen beim FSW[:]

    [:de]Wien: Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen beim FSW[:]

    [:de]

    Als Basisgewerkschaft IWW unterstützen wir den Aufruf der Basisgruppe von Obdach Wien zur Kundgebung am Kollektivvertragsverhandlungstag! Unterschreibt auch die Petition: https://mein.aufstehn.at/petitions/fur-bessere-arbeitsbedingungen-beim-fonds-soziales-wien

    “Am 14.06. findet die Abschlussrunde der Kollektivvertragsverhandlungen des Fonds Soziales Wien (FSW) statt und wir als Basisgruppe von Obdach Wien nehmen diesen Tag zum Anlass um gegen die ausbeuterischen, neoliberalen Arbeitsbedingungen des FSW und dessen Sozialpolitik zu protestieren.
    Die untragbaren Arbeitsbedingungen mit 6-Tage-Wochen und Unterbesetzung in einem ohnehin schon sehr fordernden Arbeitsbereich führen zu ständiger Fluktuation und Krankenständen – und werden dafür nicht einmal angemessen entlohnt. Stattdessen bewerten unsere Führungskräfte anhand von Kategorien wie „Umgang mit persönlichen Ressourcen” unsere „Arbeits“leistung und entscheiden somit, ob wir eine Leistungsprämie verdient haben oder nicht. Der FSW ist als Träger nicht nur für die miesen Arbeitsbedingungen der direkten Mitarbeiter*innen verantwortlich, sondern hat als  bedeutendste Förderer sozialer Einrichtungen in Wien Einfluss auf den Großteil des Sozialbereichs in Wien.

    Wir sind wütend und wir lassen uns das nicht mehr gefallen!

    Kommt alle und bringt eure Wut auf die Sozialpolitik Wiens zu denen, die dafür verantwortlich sind!!”

    [:]

  • [:de]Protestaktion zum Internationalen ME/CFS Tag![:]

    [:de]Protestaktion zum Internationalen ME/CFS Tag![:]

    [:de]Weltweit finden am 12. Mai, dem internationalen ME/CFS Tag, unterschiedliche Protestaktionen statt.

    Deshalb versammeln wir uns an dem Tag von 10-12 Uhr vor der PVA Salzburg (Schallmooser Hauptstraße 11) um mehr Aufmerksamkeit für ME/CFS zu schaffen.
    Wir werden gegen Ende unserer Versammlung schwarze Heliumballone steigen lassen. Jeder Ballon ist mit einer Notiz versehen, welche ein Statement oder eine Botschaft von ME/CFS Betroffenen enthält.

    Gerne könnt ihr uns eure eigenen Botschaften an salzburg@iww.or.at schicken.

    Wir kämpfen weiterhin für eine tiefgreifende Erforschung der Erkrankung, sowie die Freigabe bereits entwickelter lebenswichtiger Medikamente. Die betroffenen Menschen stehen im Mittelpunkt und nicht der wirtschaftliche Profit!

    Solidarity forever!

    – Die ME/CFS Soligruppe der
    IWW in Österreich[:]

  • [:de]Erst Plenum, dann Tanzen: Nur noch eine Woche bis zum GlamROC-Treffen![:]

    [:de]Erst Plenum, dann Tanzen: Nur noch eine Woche bis zum GlamROC-Treffen![:]

    [:de]

    Tanzen mit den Wobblies! Eine Veranstaltung der IWW Innsbruck.
    In Solidarität mit der Initiative Bürglkopf schliessen!

    Am 8. und 9.4. findet ein internationales Treffen der Basisgewerkschaft IWW in Innsbruck statt. Wir möchten dabei nicht nur unter uns bleiben! Deshalb laden wir zu einem geselligen Abend am 9.4. ins Cafe Lotta.
    Neben tanzbarer Live-Musik wird es bestimmt auch Raum für Austausch geben. Kommt vorbei und lernt uns kennen.
    Getreu unserem Motto „Solidarity forever“ wollen wir aber nicht ausschließlich zum feiern zusammen kommen.
    Da wir die stabile, solidarische Arbeit der „Initiative Bürglkopf schliessen“ schätzen und der Gruppe sehr verbunden sind, wollen wir den Abend auch nutzen um sie zu unterstützen. Wir wollen am Abend auch ihrer wichtigen Arbeit Raum und ihnen die Möglichkeit geben dafür Spenden zu sammeln. Das Geld wird vor allem benötigt, um regelmäßige Fahrten zum so genannten „Rückkehrzentrum“ am Bürglkopf zu garantieren und generell geflüchtete dort zu unterstützen wo der Staat versagt.

    Am 9.4.2023 ab 19:00
    Im Cafe Lotta – Haller Str. 1 – 6020 IBK
    Live-Musik ab ca. 20:15 von
    Lary an the Lobsters – Riot GRRRL meets 90’s Grunge…Girl Punk for the lost souls out there
    BAZAARplus – Electro up- & downtempo plus Live Instrument

    Solidarity forever! Refugees Welcome!
    staging.iww.or.at/ – linksvominn.noblogs.org – facebook.com/buerglkopfschliessen

    IWW Innsbruck

    English Version:

    Dancing with the Wobblies! An event by the IWW Innsbruck.
    In solidarity with Initiative Bürglkopf schliessen!

    On the 8th and 9th of April the trade union IWW comes together for an international meeting in Innsbruck. As we want to get in contact with other people, we invite you to an social evening at Cafe Lotta on the 9th of April.
    Besides danceable Live-Music there will, for sure, also be space to chat and connect with each other. Come on over and get to know us.
    As our slogan is „Solidarity forever“ we don’t want to come together only for the celebrating.
    As we honour the stable, solid work from, and are close to the group „Initiative Bürgklkopf schliessen“ we want to use the evening to support them. We want to give some space for their important work and the oppurtinity to collect donations for it. The money is needed to guarantee regular visits at the so-called „Rückkehrzentrum“ on Bürglkopf, as well as to support refugees where the state fails in generall.

     

    On the 9th of April from 7pm/19:00
    At Cafe Lotta – Haller Str. 1 – 6020 Innsbruck
    Live music starts about 8:15pm/20:15 by
    Lary an the Lobsters – Riot GRRRL meets 90’s Grunge…Girl Punk for the lost souls out there
    BAZAARplus – Electro up- & downtempo plus Live Instrument

    Solidarity forever! Refugees Welcome!
    staging.iww.or.at/ – linksvominn.noblogs.org – facebook.com/buerglkopfschliessen

    IWW Innsbruck[:]

  • [:de]Betroffene von ME/CFS sind keine Randnotiz![:]

    [:de]Betroffene von ME/CFS sind keine Randnotiz![:]

    [:de]

    Am 9.12 veranstalten wir in Innsbruck, Salzburg und Wien jeweils von 10-15 Uhr eine Kundgebung vor der ÖGK um mehr Wahrnehmung für die Betroffenen von der Krankheit ME/CFS zu schaffen. Auch fordern wir seitens der Krankenkassa einen besseren Umgang mit den Betroffenen.

    Die Myalgische Enzephalomyelitis, bzw. das Chronisches Fatigue Syndrom kurz ME/CFS ist eine organische Störung der Luftaufnahme im Blut. Sie ist verbreitet (bis zu 35.000 Fälle in Österreich lt. Ärztekammer) aber weitgehend unerforscht und derzeit ohne anerkannte Heilungsmöglichkeiten. Im Zuge der COVID-19 Pandemie hat die Zahl der Erkrankten Personen deutlich zugenommen: circa die Hälfte der Long-COVID-Patient:innen erfüllt, nach einem halben Jahr Erkrankungsdauer, die Diagnosekriterien.

    Das CFS, sowie dessen Entwicklung durch Viruserkrankungen ist seit Jahren bekannt. Trotzdem mangelt es an gesellschaftlicher Akzeptanz als „offizielle“ Krankheit: Die Symptome scheinen bei Routineuntersuchungen nicht auf, was zu falschen Diagnosen, (z.B. psychosomatischer Depression) führt oder mit Aussagen wie „Das bildest du dir doch alles nur ein.“ abgetan wird. In Folge bekommen die Betroffenen neben einer falschen Behandlung, auch Pflegestufen oder den Behindertenstatus nicht anerkannt und aufgrund dessen keine existenzsichernden Transferleistungen.
    Es sind vor allem junge Menschen betroffen, welche noch keine Versicherungszeiten ansammeln konnten und somit nicht einmal Anspruch auf Kranken- und Arbeitslosengeld haben. Nicht zuletzt darum kämpfen wir für eine tiefgreifende Erforschung dieser Erkrankung, sowie die Freigabe bereits entwickelter lebenswichtiger Medikamente – unabhängig vom wirtschaftlichen Profit.
    Die betroffenen Menschen stehen im Mittelpunkt. Die Gesellschaft muss ihre Krankheit ernst nehmen und ihnen die Unterstützung ermöglichen, die sie benötigen.
    Solidarity forever! – Die ME/CFS Soligruppe der IWW in Österreich

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