Kategorie: International

  • BRD: Emmely + FAU – 2:0 für unabhängige Gewerkschaft und Basis-AktivistInnen

    FAU darf sich wieder “Gewerkschaft” nennen / Kündigung der Kassiererin Emmely rechtswidrig

    In Berlin sind heute die Korken von den Sektflaschen geknallt. Merkwürdigerweise sind am 10. Juni 2010 – völlig getrennt voneinander – zwei der spannendsten Ansätze von gewerkschaftlichem Widerstand in Deutschland vor Gericht verhandelt worden. In beiden Fällen war der Ausgang völlig ungewiss. Um so überraschender, dass die Gerichte ihre vorhergehenden Entscheidungen in beiden Fällen zurück genommen haben. Damit wurde den unabhängigen Basisbewegungen von ArbeiterInnen in Deutschland der Rücken gestärkt. Es hätte auch anders ausgehen können!

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  • BRD: IWW-Mitglied im Gesamtbetriebsrat

    Der Frankfurter Kollege Harald Stubbe wurde wieder gewählt – den Intrigen der NGG zum Trotz / Schwacher Tarif-Abschluss von lediglich 2 % schürt Unzufriedenheit

    Am 13. April 2010 fand die Regionalwahl zum Eurest-Gesamtbetriebsrat (GBR) in der Region Mitte statt. 6 KandidatInnen waren zu wählen. Kritische KollegInnen hatten mit einem Flugblatt dafür geworben, den IWW-Kollegen Harald Stubbe sowie drei andere Kandidaten zu wählen, teilweise IWW Mitglieder, teilweise in der NGG. Alle drei sind Kollegen, die sich für die MitarbeiterInnen einsetzen und nicht nur schönreden.

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  • Danke für die Solidarität mit Haiti!

    Bis zum 28. Januar 2010 wurden im deutschsprachigen Raum knapp 2.300 Euro an Spenden für die Arbeiterinnen und Arbeiter in Haiti gesammelt.
    Der Spendenaufruf hat vor allem in Österreich großen Anklang gefunden und ist im Anbetracht unserer Größe ein erfreuliches Ergebnis.
    Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Menschen im Namen der Arbeiterinnen und Arbeiter in Haiti für ihre Solidarität und ihre Spenden bedanken.

    Solidarity forever!

  • Solidaritäts-Erklärung mit kämpfenden ArbeiterInnen in Griechenland

    Die Internationale Solidaritätskommission der IWW unterstützt die kämpfenden ArbeiterInnen in Griechenland…

    Solidarität mit griechischen ArbeiterInnen…und ihre Streik-Aktionen gegen “Austeritätsmaßnahmen” durch die griechische Regierung, die schwer wiegende Einschnitte für nötig erklärt, um einen Staatsbankrott abzuwenden.

    Berichte von ArbeiterInnen, die im ganzen Land die Initiative gegen eine Regierung ergreifen, die mit ihrer Existenzgrundlage und der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft spielt, wirken auf uns sehr ermutigend. Sie gehen auf die Straßen, streiken und weigern sich sichtbar und kraftvoll, die Zeche für ein Chaos zu zahlen, das nicht zuletzt von Banken und Finanz-Spekulanten angerichtet wurde.

    Entgegen des offiziellen Hirngespinstes von einer Nation, die zusammenhalten und Opfer für das Gemeinwohl bringen muss, haben sie haben klar gestellt, dass die arbeitende Klasse diese Krise nicht herbei geführt hat. Wir werden uns deshalb auch nicht die Folgen aufdrücken lassen.

    Der Slogan heißt heute – in Griechenland und überall auf der Welt: Wir zahlen nicht für eure Krise!

    Da Griechenland in der ersten Reihe von Ländern gelandet ist, die von breit angelegten Kürzungsorgien bedroht werden, gelten die Proteste der griechischen ArbeiterInnen für uns alle.

    Während Regierungen rund um den Erdball die gegenwärtige Rezession – eine Frucht unbegrenzter Zockerei mit den Schätzen der Erde und der Arbeitskraft der Ausgebeuteten – mit weiteren Einschnitten der Lebensgrundlagen und Rechte der arbeitenden Klasse beantworten will, sind wir stolz, unsere Solidarität mit den ArbeiterInnen in Griechenland zu bekunden.

    Wir haben die Hoffnung, dass ihr Kampf, der gleichzeitig ein Kampf für ArbeiterInnen überall auf der Welt ist, weiter gehen und erfolgreich sein wird. Die IWW wird – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – Unterstützung und praktische Solidarität anbieten, gemäß unserer Grundüberzeugung: Ein Angriff auf eine(n) ist ein Angriff auf alle!

    Mit solidarischen Grüßen
    Internationale Solidaritätskommission der Industrial Workers of the World, März 2010.

  • BRD: E-Mail Protestaufruf des Solidaritätskomitee zur Unterstützung des Arbeitskampfes der Eurest-Belegschaft in der Kantine des Ford-Entwicklungswerkes Köln

    Unterstütze die Kantinen-ArbeiterInnen im Ford Entwicklungswerk in Köln-Merkenich

    … und leiste einen Beitrag gegen Mobbing, Lohndumping, Arbeits-Hetze und Betriebsrats-Zerschlagung durch den Sub-Unternehmer EUREST / COMPASS GROUP!

    Das Küchen-Komitee Cologne fordert dazu auf, Protest-E-mails an Ford zu schicken. Das kannst Du auf dieser Seite ganz einfach machen. 

  • New York: Brandworkers, Wobblies und Freunde zwingen Meeresfrüchte-Großhandel in die Knie

    ArbeiterInnen erzwingen umfangreiches Abkommen mit Wild Edibles /  Graswurzel-Kampagne brachte über 75 Restaurants zum Boykott

    Wild Edibles Inc. gehört zu den führenden Meeresfrüchte-Großhändlern New Yorks und beliefert einige der angesehendsten und luxuriösesten Restaurants der Stadt sowie zahlreiche Einzelhändler.

    Wie die IWW am 20. Januar 2010 bekannt gab, erzielten Anwälte nun mit einem New Yorker Konkurs-Richter ( federal bankruptcy judge) eine Schlichtungs-Vereinbarung, welche die Zahlung von über 340.000 US-Dollar an ArbeiterInnen beinhaltet sowie umfassende Arbeitsplatz-Garantien. Damit endete ein komplexer Rechtsstreit, der von ArbeiterInnen bei Wild Edibles ausgelöst wurde. (mehr …)

  • Haiti: Aufruf zur Solidarität/Call for Solidarity!

    Haiti wurde in den letzten Tagen von einer Naturkatastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes getroffen, auch wenn Weltweit Hilfslieferungen, Rettungsteam und dergleichen nach Haiti kommen, so sind mit den vielen „großherzig“ gemeinten Hilfslieferungen so manche politische Interessen verbunden. Es sind die Landlosen, die ArbeiterInnen und deren Familien, welche bei solchen Katastrophen am härtesten getroffen werden und allzu oft diejenigen welche zuletzt Hilfe bekommen.

    Die „Industrial Workers of the World“ möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen direkt und unbürokratisch geholfen wird, welche in Haiti schon seit längerer Zeit versuchen, Schulen, Ambulatorien auf Eigeninitiative aufzubauen und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen. (mehr …)

  • Lebewohl Kollege Vale Ray Jessop!

    ritischer Wobbly stirbt bei Arbeitsunfall / Abstürze Hauptursache für Todesfälle von Bauarbeitern

    Am 6. Dezember 2009 wurde unser Kollege Vale Ray Jessop durch einen Arbeitsunfall in der englischen Hafenstadt Hull getötet. Die Untersuchungen der Todesumstände dauern noch an; es gibt jedoch deutliche Hinweise, dass Einsparungen des Unternehmens beim Arbeitsschutz dabei eine Rolle gespielt haben. (mehr …)

  • BRD: Basisgewerkschaft: Verboten!

    Folgend die Presseaussendung der FAU-Berlin über das gerichtliche Verbot sich selbst als Gewerkschaft zu bezeichnen:

    Der Freien ArbeiterInnen Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009  per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der Neuen Babylon Berlin GmbH juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen. (mehr …)

  • Starbucks Workers Union in Kanada

    Erste Starbucks Filiale in Québec von der IWW organisiert

    Am 14. Juli 2009 stellte die Belegschaft der Starbucks Filiale Germain-des-Prés im Stadtteil Ste-Foy in Québec City bei der zuständigen Bundesbehörde den Antrag auf Anerkennung ihrer gewerkschaftlichen Organisierung. Insgesamt 15 Mitarbeiter – viele von ihnen StudentInnen – entschlossen sich der IWW beizutreten, weil es Ärger mit der Unternehmensleitung in folgenden Punkten gab:

    • Ungerechte und willkürliche Stundenpläne und Schichteinteilungen
    • Verdichtung der Arbeit / ständig neue Anforderungen (mehr …)