Seit dem 20.07.2009 haben Arbeiter bei Vestas, im süden Englands ihre Fabrik besetzt. Ihnen droht die Entlassung und sie fordern den Erhalt ihrer Stellen oder die Verstaatlichung des Betriebs. Der Arbeitskampf findet ohne gewerkschaftliche Vertretung statt und kooperiert mit der Ökölogiebewegung, da Vestas Turbinen für Windräder herstellt.
Kategorie: International
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IWW-Deutschland: Eurest-Ford: Faules Fleisch und blaue Fritten?
Mobbing gegen Betriebsrat in Kantine von Ford-Werk. Schikanen bis zum Nervenzusammenbruch
Kantinen-Chefin Monika Maylahn und Küchenleiter Hans-Werner Steinbach reagieren mit ungebrochener Härte auf einen Betriebsrat, der sein gerichtlich bestätigtes Recht wahrnemen will, einfach nur zu arbeiten.
Wir dokumentieren einen Artikel aus der Tageszeitung “junge Welt” vom 9. Juli 2009: (mehr …) -
Der Kampf um Tarifverträge, der Kampf um das Organisationsrecht der ArbeiterInnen außerhalb von staatstragenden Gewerkschaften.
Der aktuelle Kampf der FAU-Berlin, im Kino Babylon, welches von Geldern der Stadt finanziert wird, zieht weite Kreise nach sich. So werden Verhandlungen der Geschäftsleitung des Kinos mit der Begründung abgeblockt, dass die FAU nicht tariffähig sei, aufgrund ihrer Größe und nicht flächendeckenden Verbreitung, im Vergleich zum DGB. Diese Problematik betrifft nicht nur die FAU in Berlin, sondern auch alle anderen kleineren Gewerkschaften. Die IWW in Deutschland unterstützt diesen Kampf. Es wird hier nicht nur ein Kampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen ausgefochten, sondern auch das Recht auf Selbstorganisation von ArbeiterInnen. Diese Problematik betrifft auch die in Österreich lebenden ArbeiterInnen. Da auch in Österreich, mehr noch als in Deutschland, ein quasi Monopol des ÖGB vorherrscht und flächendeckende Kollektivverträge ausgehandelt werden. Aber eines wird hierbei manchmal übersehen, nämlich, dass die Kollektivverträge, wie auch Arbeitsgesetze nicht die obere Grenze der Arbeitsbedingungen festschreiben, sondern nur die untere Grenze. Also: Mehr geht immer!
Das Argument: „Ihr seid nicht tariffähig“, ist nur eine fadenscheinige Ausrede. Kein Gesetz verbietet es den Bossen die ArbeiterInnen in ihrem Betrieb besser zu behandeln, dazu braucht es keine Bundesweite „Tariffähigkeit“. Es ist nur ein Argument, welches von der Geschäftsleitung eingebracht wird, da sie sich plötzlich mit einer Gewerkschaft konfrontiert sehen, welche die Interessen der ArbeiterInnen vertritt und nicht die der Bosse. (mehr …)
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IWW-Betriebsgruppe bei Eurest-Frankfurt: Arbeiten bis zum Umfallen (6.30 – 23 Uhr)?
Gewerkschaft IWW erstattet Anzeige gegen EUREST-Küchenleitung im IBC / Deutsche Bank in Frankfurt a.M.
Pressemitteilung der GMB-Frankfurt vom 19. Juni 2009
Im Deutsche-Bank-Gebäude IBC (Investment Banking Center), Theodor Heuss-Allee 72 (2.
Stock) sollte am Freitag den 19.06.2009 von 6:30 bis 23 Uhr gearbeitet werden.
Kantinenmitarbeiter des Catering-Konzerns EUREST arbeiten dort regelmäßig über alle
gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen hinaus bis zu 16 Stunden am Tag. (mehr …)
